Seitan Wurst selbst gemacht

Nom nom. Leckeres (gelbes) Mett?! :D

Ich habe kürzlich ein bisschen nach Seitan-Wurst Rezepten gesucht und wurde natürlich auch reichlich fündig. Allerdings habe ich ja nun schon etwas Erfahrung bei der Seitanherstellung und suchte daher nach etwas speziellerem. Daher habe ich eines der gefunden Rezepte etwas abgeändert und möchte das Ergebnis natürlich mit euch teilen.

Vorab kann ich schon mal erwähnen, dass es bisher die besten Seitanwürste sind, die ich jemals gegessen habe. :) *in love with seitan* Man muss den Umgang mit Seitan eventuell etwas üben, also lasst euch nicht entmutigen. Das Rumgepansche lohnt sich! Ihr solltet allerdings nicht mit der Vorstellung heran gehen, dass die Würste eventuell Tierwürsten gleich schmecken könnten. Ich kann und will das nicht beurteilen.

Das Rezept reicht für ungefähr zwanzig bis fünfundzwanzig circa zwei bis 3 Zentimeter dicke Würste. Und das hier braucht ihr alles dafür:

  • 600 Gramm Glutenmehl
  • 50 Gramm Hefeflocken
  • 8 Teelöffel Paprikapulver (ich habe süßes verwendet)
  • 1/2 bis 3/4 Teelöffel Pfeffer
  • 5 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Rauchsalz
  • 2 Teelöffel Kurkuma
  • 2 rote gehackte Zwiebeln
  • 3 gehackte Knoblauchzehen
  • 11 Esslöffel Öl (habe ich leider nicht in ml gemessen)
  • 2 Teelöffel Senf
  • 8 Esslöffel Sojasauce
  • 12 Esslöffel Tomatenmark (sind ca. 1 1/2 Tuben)
  • 700 ml Wasser
  • Backpapier
  • Alufolie
  • einen Backofen und ein Blech :)

Zuerst müssen alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischt werden. Das Gleiche geschieht mit den flüssigen Zutaten. Hierzu zählt auch Knoblauch und Zwiebeln, da diese sehr sehr fein gehackt viel Feuchtigkeit enthalten. Ist alles gut gemischt, kann man die flüssigen Zutaten zu den trockenen heben. Alles sehr gut durchkneten. Ich benutze zur Hilfe einen Handmixer mit Knethaken. Das erste Foto in diesem Artikel zeigt die ungefähre Konsistenz die der Teig haben sollte.

Die einzelnen Würste rollt man sodann in Backpapier ein und zur Stabilität zusätzlich in Alufolie. Wie viel man dafür nimmt, wie lang die Würste werden und wie man sie am besten so hinbekommt wie man sie möchte, müsste ihr selbst etwas ausprobieren. :) Die Alufolie kann man übrigens mehrmals verwenden.

Wenn der Teig in Würste gerollt ist, kann alles auf einem Blech für 50 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. Ich habe nicht vorgeheizt. Nach den 50 Minuten habe ich den Ofen ausgestellt und die Würste noch weitere 15 Minuten bei Restwärme drin gelassen. Danach sofort auswickeln und auskühlen lassen.

Falls 20 – 25 Würste zu viel sind, kann natürlich auch einfach eine geringere Menge gemacht werden. Ich habe das meiste zum Beispiel portionsweise eingefroren. Man kann sie kalt essen, im Brötchen, in einer Suppe, angebraten, in Salat uvm.

Habt ihr Erfahrung mit Seitanwürsten und diese schon mal selbst hergestellt?

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