Russischer Zupfkuchen
Jetzt wird es aber wirklich nochmal Zeit für ein neues Rezept, nicht wahr?
Diesem Rezept für russischen Zupfkuchen bin ich mal irgendwann irgendwo in einem Forum begegnet und finde es echt super. Man kann mit dem Belag nämlich auch noch tolle andere Kuchen, wie z.B. einen einfachen Käsekuchen mit etwas Zitronenabrieb oder einen Quark-Kirsch-Kuchen machen.
Der Kuchen ist sehr sehr schnell gemacht, muß allerdings komplett auskühlen, damit er schön fest zum Schneiden ist.
In diesem Fall habe ich zwei kleine Kuchen mit der Rezeptmenge gemacht (18cm und 15cm), natürlich geht auch eine normale Größe
Zutaten für eine 26cm Springform:
Mürbeteig:
- 200g Mehl
- 1 EL Sojamehl
- 120g Zucker
- 2 TL Backpulver
- 20g Kakaopulver, echt
- 1 Pr. Salz
- 125g Alsan
Belag:
- 4 EL Sojamilch
- 120g Zucker
- 1 P Vanillepuddingpulver
- 500g Sojajoghurt
- 125g Alsan, flüssig
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig zusammenkneten. Ihr könnt ganz klassisch die kalte Alsan unterkneten, oder, wer`s schneller mag, so wie ich
, weiche Alsan einkneten, 3/4 des Teiges mit 2-3 cm hohem Rand in die Form (ich lege den Boden mit Backpapier aus und fette den Rand mit Alsan ein) drücken und die ganze Form dann etwas in den Kühlschrank stellen, bis der Teig fest geworden ist. Der verbliebene Teig bekommt später seinen großen Auftritt als Zupfen auf dem Kuchen.
Das Puddingpulver mit dem Zucker vermengen und mit der Sojamilch klümpchenfrei verrühren. Dann den Sojajoghurt und zum Schluß die etwas abgekühlte flüssige Alsan unterrühren.
Den Belag auf dem Teig verteilen, überstehenden Rand abschneiden oder einfach etwas zusammenstauchen und den verwahrten restlichen Teig stückchenweise darauflegen.
Jetzt muß der Kuchen im auf 180°C Umluft vorgeheizten Backofen etwa 45-50 Minuten backen.
Fertig! Den Kuchen jetzt nur noch ganz auskühlen lassen, damit der Belag auch fest wird (nicht erschrecken, wenn es auf dem Weg aus dem Backofen raus noch wackelt).
Viel Spaß beim Backen
Eure








yeah, das klingt einfach und sieht hübsch aus, vielseitig und das beste: mit sachen, die ich eh meist da hab. kein no-egg und so zeug. ich mag deine erprobten rezepte!
Dankeschön

Man kann zur Not sogar das Sojamehl weglassen, dann wird der Mürbeteig zwar krümeliger, aber funktionieren tuts auch
Liebe Grüße
Das klingt absolut lecker und sieht auch so aus! Vielen Dank für das Rezept! Ich werde das bestimmt bald mal ausprobieren.
Das würde mich freuen
Yummy, yummy! Das sieht richtig toll aus, muss ich nächsten Sonntag gleich mal nachbacken
Und es ist so einfach
Wow, bin ganz frisch auf euren Blog gestoßen und begeistert
Habe gerade dein Rezept ausprobiert, endlich mal ein Käsekuchenrezept ohne Tofu usw. Leider ist er noch warm und ich muss mich noch ein wenig gedulden
Aber ich bin schon seeeehr gespannt, aussehen tut er total lecker!
Ein super Kuchen!!! ich hab etwas Speisestärke hinzugefügt, damit die “Käsemasse” fester wird. Höchst gelungen, hab ich meiner Mama zum Geburtstag gebacken und alle waren begeistert!
Suuuperlecker, aber man sollte wirklich echten Backkakao nehmen, sonst wirds zu süß
Hatte keinen neutralen Sojajogurt bekommen und deswegen Kirschyofu genommen, hmmmm lecker!
Werde morgen mal einen Blogpost davon machen
Danke !
Pingback: ab nach Russland und losgezupft! « grün. vegan. kreativ.
Vielen vielen Dank für dieses super Rezept! Habe den Kuchen gestern gebacken und er hat allen geschmeckt!
Ich bin eine Vegetarierin,die versucht,soviel wie möglich Tierprodukte wegzulassen.Beim backen hab ich leider schon viele schlechte Erfahrungen gemacht,aber dein Kuchen war einfach nur Spitze! Den gibt es nun öfters!
Uuuuh, das freut mich! So habe ich übrigens auch mit dem veganen Kochen und Backen angefangen, also einfach alle überflüssigen tierischen Produkte weggelassen…und es sind relativ schnell überhaupt keine übriggeblieben
Schön, daß ich Dir helfen konnte.
Liebe Grüße!
Äußerlich ist meiner dann doch etwas anders geraten, aber lag wohl an mir. Hatte nur Instant-Kakao, dadurch wurde das Dunkle recht hell, und dann hatte ich Rohzucker, dadurch wurde das Helle recht dunkel. Aber lecker war’s auf jeden Fall. Backzeit war bei mir ein wenig länger.
Er ist gerade bei mir im Ofen & soll heute Abend als Geschenk für einen Bekannten dienen.
bin schon sehr gespannt!
Der Kuchen ist bei mir zwar recht flach geworden, aber ansonsten: lecker! Wenn es nach meinem Mann ginge, könnte ich ihn gleich wieder backen.
Der ist so richtig lecker!! Ich hab mich nur zu Tode geknetet mit dem Bröselteig…aber dafür schmeckt er umso besser, danke!
Schön, daß er dir schmeckt
. Aber zu Tode kneten muß man sich nicht, ein bißchen Sojamilch dazu, wenn der Teig zu trocken ist und er macht sich ganz leicht
Guter Tip! Sonntag also gleich nochmal *yummie*