Veganes Rühr”ei”

Ich habe einige Rezepte für Rührtofu ausprobiert, war aber mit dem Ergebnis meistens nicht zufrieden- der Rühreiersatz war mir oft zu bröckelig und trocken und nicht auf einem Brötchen zu halten. Da ich aber am Wochenende, unseren traditionellen Brötchentagen, immer sehr gerne mal ein Rühreibrötchen gegessen habe, ist mit der Zeit dann mein eigenes Rezept für ein brötchentaugliches, saftiges, täuchend echt aussehendes und würziges Tofurühr”ei” entstanden.

Das Rezept kann ich Euch natürlich auf gar keinen Fall vorenthalten :-)

Zutaten:

  • 200g Tofu natur oder optional teilweise durch Räuchertofu ersetzt
  • 1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 EL Sojasahne
  • 2 gehäufte TL Stärke
  • 1/2-1 TL Curcuma je nach Farbwunsch
  • 2-3 saure Gürkchen, gewürfelt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zwiebelpulver, optional
  • frische Kräuter, optional

Ein Viertel von dem Tofu mit der Sojasahne, der Hälfte der Zwiebelwürfel, der Stärke und dem Curcuma fein pürieren. Den restlichen Tofu kleinbröseln und zusammen mit den Gürkchen untermischen, würzen und abschmecken.

Die restlichen Zwiebelwürfel in einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit etwas Öl andünsten, dann das Tofugemisch dazugeben und schön unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis es sich gut verbunden hat, leicht gebräunt ist und Ihr mit der Konsistenz zufrieden seid ;-)

Mit dieser Mischung sind übrigens neben der Rühreivariante durch die bindende Eigenschaft der Stärke auch kleinere Omelettes machbar! Hierfür einfach etwas mehr Stärke dazugeben und die Masse in derPfanne wie kleine Pfannkuchen braten und vorsichtig mit einem Pfannenwender umdrehen.

Ich finde, dieser Rührtofu kommt einem echten Rührei schon recht nah, zumindest, was die Konsistenz und das Aussehen angeht. Er schmeckt natürlich nicht nach Ei, aber da ich eh immer ein Freund von gut gewürztem Rührei war, bei dem der Eigengeschmack deutlich unter der Herzhaftigkeit gelitten hat, ist er für mich ein richtig toller Ersatz, an dem ich nichts vermisse!

Der Rührtofu ist richtig schön saftig, locker und dabei doch kompakt und nicht krümelig, läßt sich sowohl mit der Gabel aufpieken, als auch, und das ist schließlich das Entscheidende!!!, hervorragend auf ein Brötchen oder Brot legen ohne beim Essen eine riesen Sauerei zu hinterlassen :-D ,weil alles spätestens beim Reinbeißen runterbröckelt.

Vielleicht probiert Ihr`s ja mal aus?

Eure

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