Sommerpasta mit Fenchel

Oh ja, Fenchel. Ich weiß, hier scheiden sich die Geister. So oft höre ich “Der ist als Tee schon eklig” oder “Bei Fenchel muss ich automatisch an Erkältung denken” – dabei ist frischer Fenchel für mich einfach nur ein sehr leckeres feines Gemüse, das vor allem angebraten unglaublich gut schmeckt. Ich bin ein riesiger Fenchel-Fan, und mache an warmen Tagen gerne dieses Nudelgericht, das ich jetzt einfach spontan “Sommerpasta” getauft habe, weil es auch lauwarm oder abgekühlt noch genauso gut schmeckt… Denn kochend heißes Essen ist mir an Tagen wie heute einfach too much.

Für meine Sommerpasta braucht ihr:

  • 300g Nudeln nach Wahl (ich hatte gerade Vollkorn-Farfalle hier)
  • 2-3 kleine Knollen Fenchel
  • 4 Tomaten
  • 1 kleines Glas Pesto Rosso (130g)
  • etwas Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer

Kocht die Nudeln in reichlich Salzwasser vor, bis sie bissfest sind. Schneidet oder hobelt den Fenchel in möglichst feine Streifen. Wenn das Fenchelgrün noch schön frisch aussieht, könnt ihr es hacken und später über die Nudeln streuen – das ist aber nur optional. Viertelt die Tomaten, entfernt grob die Kerne (sonst wird die Pasta am Ende zu wässrig), und schneidet sie in Würfel.

Pro-Tipp für Abwaschfaule (so wie mich): Ich koche zuerst die Nudeln, kippe sie zum Abtropfen in ein Sieb, und benutze den gleichen Topf dann zur Zubereitung des Fenchels. Das klappt tadellos :)

Bratet die Fenchelstreifen in einem guten Schluck Öl an, bis sie leicht braun und weich werden. Gebt nun die Tomatenstücke hinzu, schwenkt sie für eine Minute mit an, und nehmt dann den Topf vom Herd. Würzt das Fenchel-Tomaten-Gemisch schon mal mit etwas Salz und Pfeffer. Gebt nun die abgetropften Nudeln direkt mit in den Topf, und gebt das Pesto dazu. Vermengt alles miteinander, bis es sich gut verteilt hat. Richtet die Pasta entweder sofort auf einem Teller an, oder lasst sie noch abkühlen, und streut zuletzt das gehackte Fenchelgrün darüber.

Wenn ihr fertiges Pesto Rosso kauft, müsst ihr darauf achten, dass es keinen Käse enthält – ich nehme zum Beispiel das Pesto von der Eigenmarke im Basic Biomarkt. Falls ihr kein veganes Pesto in eurer Nähe findet, könnt ihr es auch ganz einfach selbst aus getrockneten Tomaten herstellen.

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9 Gedanken zu “Sommerpasta mit Fenchel

  1. fencheltee mag ich auch nicht besonders, und roh schmeckt fenchel leicht bitter, das geht aber raus wenn man ihn kocht. also als beilage oder so wie du das gemacht hast seeeehr lecker :-)

  2. Das sieht wirklich super lecker aus <3 Leider mag Felix Fenchel nicht so gerne, aber die Kombination mit dem roten Pesto ist echt ne prima Idee, damit könnte es sogar wirklich uns beiden schmecken. Ich werde das auf jeden Fall ausprobieren, spätestens, wenn ich im Sommer selbstgeernteten Fenchel aus unserem Gemüsebeet bekomme und den irgendwie verarbeiten muss :D

    • Ist Ghee nicht immer automatisch aus Butter? Oder gibt es auch vegane Ghee-Alternativen? So genau habe ich mich noch nicht damit beschäftigt…

      • Meine ich auch, Ghee ist einfach Butterschmalz, soweit ich weiß gibt es dazu auch keine andere Alternative als zu Butter auch, sprich Margarine oder Öl.

  3. Ich esse irgendwie viel zu selten Fenchel. Das sollte ich ändern!
    Schaut wahnsinnig lecker aus. Wieso muss ich mir sowas auch bloß immer anschauen, wenn ich sowieso schon total hunger habe… :D

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