Zombiekatzes Veganer Senf…

Meine Gedanken zum Umgang mit Omnis…Für etwas mehr Toleranz auf beiden Seiten (:

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13 Gedanken zu “Zombiekatzes Veganer Senf…

  1. Ich bin keine Veganerin. :-)
    Aber ich „veganisiere“ mein Leben, u.a. mit Hilfe eures Blogs, aus dem ich viel lernen kann. Für mich ist das eine positive Entwicklung. Für militante Veganer wäre es genauso schlecht, wie wenn ich mich nur von Fleisch ernähren würde.
    Solche Schwarz-Weiß-Seher findet man ja auch in religiösen oder politischen Gruppierungen. Ganz oder gar nicht. Wenn du nicht für uns bist, bist du gegen uns.
    Ich finde so etwas, wie du, völlig unproduktiv und viel zu radikal.
    Warum sollte man sich die Worte von jemandem zu Herzen nehmen, der sie in Beleidigungen und Verurteilungen packt?
    Du und Erbse, ihr liebt euren Veganismus, klärt darüber auf und vertretet ihn gegenüber anderen ohne beleidigend zu werden oder euch von den „Leichenfressern“ komplett zu isolieren. Ich glaube, genau das ist der richtige Weg, um Menschen zum Umdenken zu bewegen. :-)

  2. Ich denke, dass das mit den Fragen ein ganz allgemeines Problem ist. Nicht nur auf Veganismus bezogen.
    Ich finde es gut, wenn die Leute, die ich etwas frage, ehrlich antworten, auch wenn mir die Antwort vielleicht nicht ganz in den Kram passt.

    Euren Blog lese (gucke) ich gerne, weil ihr persönlich über eure Ansichten redet. Mich interessiert der ganze Definitionskram nämlich nicht, weil ich den auch in Kurzform irgendwo anders nachlesen kann. Ich finde es super, dass ihr Hochs und Tiefs auch mit Nicht-Veganern teilt, anstatt so zu tun, alsob mit dem Veganismus sämtliche Probleme gelöst wären. In anderen Blogs habe ich oft das Gefühl, „vegan“ sei etwas Elitäres, Spirituelles, etc.. Man würde zum Übermenschen und Richter über die Menschheit, wenn man vegan lebt.

    Euer Blog (unter anderem) bringt mich selbst dem Veganismus (bzw. der veganen Ernährung) wieder ein Stück näher, nachdem er mir so sehr von der einen militanten Veganerin vermiest worden ist. In letzter Zeit habe ich oft versucht, mal einen veganen Kuchen zu backen oder bewusster auch auf die tierischen Inhaltsstoffe von Produkten zu achten, bevorzuge vegane Produkte jenen mit tierischen Bestandteilen (Produkte, die eig. vegan sein sollten).

    Isolation hielt ich schon immer für den falschen Weg. Als ich noch Vegetarier war, habe ich für die fleischfanatische Familie meines Freundes sehr oft vegetarisch gekocht. Nach und nach merkte ich dann auch, wie die Akzeptanz gegenüber einer vegetarischen Ernährung gestiegen ist. Ich finde, genau wie du, dass ein gewisses Maß an Toleranz auf beiden Seiten das Leben viel einfacher macht. Man kann so viel dazulernen, wenn man nicht einfach nur mit Scheuklappen durch die Gegend rennt.

    • Nicht vegan zu werden weil irgendein Veganer doof ist, halte ich für eine ganz schlechte Ausrede.
      Übertrag das mal auf andere Lebensbereiche…
      Ich fühle mich auch besser, wenn es irgendwo angenehm zugeht, aber davon mache ich doch nicht abhängig, was ich denke und wie ich lebe.
      Bis du denn jetzt, wo du aus deiner Sicht nette Veganer kennst, vegan?

      • Kabi: Wieso Ausrede? Warum wirst du nicht muslimisch? Da fallen dir doch auch jede Menge „Ausreden“ ein, oder?

        Ich übertrage die Einstellung auf viele Lebensweisen. Ich bin z.B. kein Christ mehr, weil ich als Kind u.a. „Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“ gelesen habe und das Missionieren anderer Kulturen/Religionen nicht ausstehen kann.
        Ich werde kein Veganer, weil ich einen gewissen Blog gelesen habe und im Verhalten gewisser Individuen einen Widerspruch sehe (nicht-menschliche Tiere zu Heiligtümern zu erheben, aber Menschen (inkl. anderer Veganer) wie Dreck zu behandeln).

        So wie manche Veganer werden, um sich von gewissen Dingen/Leuten* zu distanzieren, so werde ich auch kein Veganer, um mich von gewissen Dingen/Leuten zu distanzieren.

        (*Einige Veganer tragen gern „vegan“ (z.B. als Schriftzug mit/ohne Blume) zur Schau, um Zugehörigkeit zu zeigen. Das bedeutet Abgrenzung, denn ein „Normalzustand“ braucht kein Symbol. Jedenfalls habe ich noch nie einen Omni mit entsprechenden Symbolen herumlaufen sehen.)

  3. @nina: ich versteh nicht so ganz, was du meinst.ich hab doch nie gesagt,dass ich nur vegan bin,weil ich nette veganer kenne bzw nicht vegan war weil ich keine netten kannte. Ich war schon monate vegan bevor ich irgendeinen anderen veganer wirklich persoenlich kennengelernt habe, ich habe meine entscheidung auch nie von anderen veganern abhängig gemacht und würde es auch nie tun. Wegen anderen leuten nicht vegan zu werden halte ich ebenso wie du fuer ne schlechte ausrede,aber ich glaube trotzdem, dass sowas durchaus schon oft vorgekommen ist,grad bei leuten die sich eben so ganz vorsichtig an das thema ranwagen und nicht wissen, ob sie es uberhaupt wollen. Da ich ziemlich schnell wusste, was ich wollte war das kein problem, aber ich habe in dem video ja auch nicht nur von meinen erfahrungen berichtet…

  4. Upps ich sehe grad, dass der kommentar von nina vielleicht gar nicht an mich gerichtet war :D wenn ja sorry, kann grad nur mitm handy online sein und das zeigt das etwas doof an ;)

  5. hallo zombikatze,
    also ich finde deinen beitrag gut! und ich stelle auch gerade fest, dass ich beinahe schon erwarte, dass ich fürs veganer-sein verurteilt werde und andersherum muss auch ich darauf achten, dass ich niemanden fürs fleischessen verurteile. du hast es vollkommen richtig gesagt – vor einiger zeit war ich selbst noch fleischesser..
    schwieriges thema, aber du hast da einen sehr guten anstoß gegeben!
    lieben gruß
    jule

  6. Erst mal glaube ich, dass diese ganze negativ-Stimmung, diese streitsuchenden Trolls etc kein Phänomen der veganen „Szene“ sind, sondern im ganzen Internet, in allen Themen vorzufinden sind. Andererseits verstehe ich nicht, wie man sich Vegetarismus/Veganismus von der Szene vermiesen lassen kann. Man macht doch so etwas nicht den Leuten zu liebe. Das heißt, wenn ich etwas richtig finde, kann es mir doch egal sein, ob ein paar andere, die derselben Meinung sind ansonsten Arschlöcher sind. Ich hör ja auch nicht auf meine Lieblingsband gutzufinden, nur weil mir ein paar Leute die diese auch hören unsympathisch sind.
    Beschissene Menschen gibts überall und immer, erst recht im Internet.

    Was den Umgang mit Familienfesten etc betrifft bin ich voll und ganz deiner Meinung! Mit einer postiven Einstellung und köstlichen Leckerlies lässt sich doch immer Interesse wecken :)

  7. Gute Worte!

    Ich selbst bin weder Veganerin noch Vegetarierin sondern Fleischesser.

    Und ich muss dir Recht geben, vieles von dem was du gesagt hast konnte ich entweder persönlich (weiteres Umfeld) oder im I-Net tatsächlich so hören oder lesen und genau jener Fanatismus (den gibt es natürlich woanders auch) schreckte mich eher ab als das irgendwem damit geholfen worden wäre (damals hatte ich einen Versuch zur Vegetarierin gestartet und die Comments von manchen Veganern waren echt grenzwertig).
    Manche dieser Veganer waren – sorry – wirklich sonderbar und vor allem besser…was soll daran anziehend sein so mal als Gegenfrage in dem Raum gestellt.

    Wobei ich glaube das daß Thema wirklich zuhören und fragen glaube ich weniger ein Problem von Veganern oder nicht Veganern bzw. Fleischessern ist, sondern (wie soll ich es ausdrücken ? ) ein individuell menschliches – also diese Sorte der eigentlich nicht wirklich Wissen wollender Fragender überall´zu finden ist.

    Ich denke auch das niemand (außer vielleicht als einsamer Außerirdischer auf einer einsamen Insel zumindest nicht gesellschaftsfähig)wirklich zu 100% vegan Leben kann zumindest nicht die komplette vegane Philosophie!
    Das beginnt schon bei allen Veganern die in diesem oder einem anderen Moment vor dem Rechner sitzen – einen dritte Welt Laden für Hardware gibt es nicht…zumindest kenne ich keinen und das ganze läßt sich bis zur kleinsten Schraube in jedem Haushalt oder Hobby herunterrechnen…!Das ist echt zum …sorry aber das Sprichwort geht jetzt gar nicht..

    Für mich persönlich ist der wichtigste Ansatz doch das wir über unser Handeln allgemein nachdenken und dies eben nicht nur auf ein paar Punkte reduzieren – und jetzt soll´mir bitte keiner sagen Veganer tun das immer und grundsätzlich (also haben noch nie irgendwas schlechtes getan)….in gewisser Hinsicht sind wir nämlich alles nur Menschen und nichts weiter.

    Ich finde es absolut okay wenn jemand vegan leben möchte und würde solange mir der Mensch symphatisch ist! auch kein Problem mit ihm oder seiner Lebensweise haben (mit seiner Lebensweise auch dann nicht – aber dann eben ohne mich ;-).
    Wichtig ist eben ein Stück Toleranz auf beiden Seiten!

    Für mich liegt die Wahrheit in der Mitte, ich muss mir nicht jeden Tag ein Schnitzel reinpfeiffen, sondern versuche ein „gesundes“ Mass einzuhalten (wobei das Statement jetzt sicher ein Streitpunkt ist ;-), würden genau das mehr Menschen tun vielleicht nur 2x die Woche Fleisch essen hätten wir so glaube ich auch recht schnell kein Massentierhaltungsproblem mehr (deswegen bin ich aber auch nix´besseres!).

    Natürlich, wenn ich ehrlich drüber´nachdenke (ja das ist unangenehm aua) hab´ich dann doch ein schlechtes Gewissen das mich drückt und manches wäre wohl besser…aber ich bin im Moment mit meinem kleinen Ansatz zufrieden wenn auch nicht glücklich.

    Ich persönlich mag es mit Menschen zu reden und auch zuzuhören und es wäre langweilig wenn immer alle der gleichen Meinung wären – nette Menschen sollten´s halt sein und vielleicht auch mit dem ein oder anderen Fehler.

    Ich fand´deine Worte gut und zumindest finde ich das wichtig sie haben mich erreicht und deine Art hat das möglich gemacht!

    Lg, Angi

  8. Nachdem ich alle Kommentare gelesen habe, muss ich zumindest für mich persönlich noch festhalten das mir das ehemals Vegetarierin sein wollen (ist schon lange her) kein militanter Veganer versaut hat (das war ich schon selber und so viele kannte ich auch nicht), ABER besser gemacht oder geholfen hat es auch nichts es wirkte tatsächlich auch etwas abschreckend (wobei mein Entschluss kein wirklich fester war).

  9. Hm…okay, nachdem ich jetzt noch mal drüber nachedacht habe, stelle ich fest das ich noch ´nen entscheidenden Punkt vergessen habe….solange wir zugegebenerweise die gleiche Menge Milch, Eier usw. verzehren wird sich natürlich schwerlich was an der Massentierhaltung ändern (benötigt nicht soviel weniger „Tier“ soll heißen Kühe und Hühner bleiben wahrscheinlich Anzahl mäßig fast gleich) – das sollte zumindest im Tierschutz Sinne verringert werden und wenn man es im verringerten Maße weiterhin konsumieren möchte besser auf Bio umsteigen (nicht jedes Bio ist gut im Sinne von Tierschutz) und z.B. Freilandhaltungseier (wobei ich mir nicht immer sicher bin ob´s stimmt).
    Auch nachdem ich weiter recherchiert habe bin ich immer noch zwiegespalten, aber ich werde zumindest mal ein paar vegane Rezepte ausprobieren (auch dieses Tofu Fleischersatz Zeugs) weil ich wirklich wissen will ob diese Produkte auch schmecken (Nährwerte /Vitamine/Fette würden mich da allerdings auch mal interessieren).
    Ich hab´mir noch ein paar Links von eurer Seite angeschaut, war informativ und es stimmt schon man verdrängt sein schlechtes Gewissen ob der Tierhaltung von Schweinen usw. schon und das finde ich selbst nicht in Ordnung, aber sorry für mich spielt es schon eine Rolle woher das Fleisch stammt bzw. wie die Tiere gehalten werden und da gibt es für mich einen Unterschied ob eben aus Weidenhaltung oder den ganzen Tag eingepfercht in einer dunklen viel zu kleinen stickigen Bude, schlechte Betreuung medizinisch usw.
    Ich glaube halt nicht das der Rest der Menschheit sich von fleischloser Ernährung überzeugen lassen wird und gebe zu Bedenken das es doch schon ein erster Fortschritt wäre wenn die Haltungsmethode eine andere wäre – dies auch gepaart mit einer Einschränkung des Fleischkonsums.

    Aber eine Frage hätte ich noch falls bitte jemand so nett ist und mir diese beantworten würde.
    Ich bin jetzt auf mehreren veganen Seiten herumgesurft und konnte z.B. auch viel Inneneinrichtung sehen und muss mich da ernsthaft mal fragen (das ist nicht provozierend gemeint) warum so viele Veganer Presspannmöbel haben…das ist echt der letzte Müll – kopfkratz…
    Auch habe ich mich schon drüber geärgert das sehr viele Veganer ihre Canivoren Haustiere vegan ernähren, das ist für mich nicht natürlich und dem Tier wird der eigene Wille aufgezwängt…ein Tier hat diesbezüglich keinen Gewissenskonflikt – warum auch für ein fleischfressendes Tier ist das ein vollkommen normales Verhalten.
    Gerade Katzen sind ausschließlich Carnivoren und nichts anderes, ich als Mensch könnte wahrscheinlich auch gesund vegan leben (ich weiß es nicht genau, da ich es noch nicht ausprobiert habe) aber wir sind ja zumindest Mischköstler und können uns selbst entscheiden ein Haustier kommt uns nicht aus..das ist z.B. ein Punkt der mich im speziellen an manchen Veganern sehr stört…ich werde mir kein Haustier holen das ich nicht artgerecht halten.

    Lg, Angi

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