Zombiekatzes liebster Kinderkuchen–veganisiert ;)

Die berühmte Backmischung Schokino Kuchen von Dr. Oetker habe ich als Kind wirklich geliebt, zu jedem Geburtstag wollte ich nur diesen Kuchen haben (Tortenfan war ich eh noch nie^^)

Da mein Geburtstag jetzt langsam wieder näher rückt (in weniger als 2 Wochen ist es schon soweit) und ich dieses Jahr des erste Mal nicht auf die Backmischung zurückgreifen will bzw kann (Ich weiß gar nicht, ob sie vegan ist oder nicht, aber ohne Backmischung gehts ja auch immer und oft noch besser), habe ich mir im Internet ein Schokinorezept rausgesucht und es kurzerhand etwas abgewandelt und veganisiert, viel Spaß beim Backen ;)

schokinovegan

Und so gehts: 150 g vegane Margarine kräftig verrühren, dann nach und nach 150 g Zucker, 1 Pk. Vanillezucker und ne Prise Salz unterrühren und alles kräftig vermischen.

Ei-Ersatz für 4 Eier (habe dieses Mal NO EGG benutzt) unterrühren.

300 g Mehl, 2 TL Backpulver und 3-4 EL Sojamilch nach und nach unterrühren, ein Schuss Sprudelwasser dazu, dann bleibt der Teig besonders locker und fluffig.

75 g Schokotropfen (gibts in vegan momentan z.B. günstig bei Lidl) unterrühren, den Teig in eine gefettete Kastenform geben und für ca. 50 Min bei 200 Grad im Ofen backen.

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Danach sollte der Kuchen erstmal etwas abkühlen, bevor man ihn aus der Form löst, damit er nicht kaputt geht.

ca. 75-100 g vegane Zartbitterschoki in einen Gefrierbeutel geben und diesen in einen Topf mit heißem Wasser legen, bis alles geschmolzen ist (natürlich darf kein Wasser IN den Beutel^^)

Den Beutel dann an einer Ecke aufschneiden und die Schoki auf den Kuchen fließen lassen und mit einem Back-Pinsel aus Silikon (oder wie die Dinger auch immer heißen) oder einem Löffel gut verteilen. Dann nach belieben vegane Smarties, also z.B. die Buntinies von Vantastic Foods (gibt es bei Goldene Zeiten in Köln und in vielen Onlineshops) auf dem Kuchen verteilen…Die Buntinies kann man natürlich auch weglassen oder durch etwas anderes, z.B. gehackte Nüsse oder so ersetzen.

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Guten Appetit <3

12 Gedanken zu “Zombiekatzes liebster Kinderkuchen–veganisiert ;)

  1. Der scheint ein wirklich schön fluffiges Innenleben zu haben! Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen dem Eiersatz Sojamehl-Wasser und „no egg“?

    Kann man in den Grundteig eig. auch Zitronensäure (die billige, die nicht aus Zitronen hergestellt wird) tun, damit es vegan bleibt?

    Ich habe mich vor ein paar Wochen auch mal an einem Schokokuchen versucht (mit Sojamehl-Wasser-Eiersatz). Den hab ich wohl zu heiß aus der Form genommen, denn er ist an einigen Stellen leider zerbrochen… Geschmeckt hat er auch nicht besonders, was aber am ekeligen Kakaopulver lag.
    Und am nächsten Tag hat er nicht mehr so schön fluffig geschmeckt wie am ersten. Habe ich irgendetwas falsch gemacht oder muss man Kuchen ohne Ei möglichst schnell konsumieren?

    (Ich frag deshalb so viel blödes Zeugs, weil ich demnächst mal ein paar Muffins für die Uni produzieren möchte, die lecker und vegan sind. Eine Herausforderung für mich. :))

    • huhu
      ich hab das no egg jetzt das erste mal ausprobiert und daher ist es schwer da genaueres zu zu sagen, ich kann mir schon vorstellen, dass es den kuchen etwas fluffiger macht als sojamehl…die kim von vegan wondercake benutzt das ja auch und deren torten sind ja echt göttlich lecker ;) aber ich denke mit sojamehl sollte es auch gehen, ich muss das noch genauer testen um da mehr zu sagen zu können…

      das sprudelwasser hatte aber glaube ich auch nen ganz positiven einfluss auf die fluffigkeit, das würd ich auf jeden fall mal probieren!

      kuchen ist mir auch schon zig mal beim rausnehmen aus der form zerbrochen :D das passiert leider immer mal wieder, da hilft wohl nur genug einfetten, lange abkühlen lassen und ein wenig glück…

      ich wüsste jetzt nicht, was an zitronensäure unvegan sein sollte, das benutze ich auch ;)

      ob man den kuchen schneller konsumieren muss, weiß ich nicht, der jetzt schmeckt heute noch so fluffig wie gestern^^ kommt aufs rezept an denke ich…

        • ich wusste nicht, dass es da unterschiede gibt, ich hab aber auch noch nie was davon gehört, dass das verzehren von bakterien unvegan wäre…die sind ja auf allem drauf, vorallem auf gemüse und co, das kann man doch gar nicht vermeiden ;)

  2. Das mit dem Sprudel werd ich mal bei Biskuit ausprobieren, der wird mir immer etwas zu „dicht“.
    Bei rezeptfuchs ist eine Schokino Backmischung übrigens als vegan gelistet.
    Und Citronensäure *kann* vegan sein, muss aber nicht (sagt veganissimo eins). Ich schätze, es kommt auf das Kulturmedium an, auf dem die Bakterien oder Pilze gedeihen.

  3. Hab den Kuchen heute ausprobiert und leeeeeeeeeider ist er misslungen. Hart wie Stein und schwarz wie die Nacht (nach 35min) und trocken wie ’ne Wüste.
    Habe aber auch kein Sprudelwasser da gehabt und normales genommen und ich hab so eine runde Form benutzt und Sojamehl benutzt … Naja. Selbst Schuld, würde ich mal sagen ;P

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