TV-Tipp – „hart aber fair“ 15.12.2010

Am Mittwoch Abend ab 21:45 Uhr auf dem TV-Sender ADR (Wiederholung auf WDR) diskutieren Jürgen Abraham, Karl-Heinz Funke, Manfred Breuckmann, Sarah Wiener, Marc Benecke und Barbara Rütting mit dem „hart aber fair“-Moderator Frank Plasberg zum Thema „Tiere sind mir Wurst – haben Fleischesser keine Moral?

Ich bin sehr gespannt auf diese Sendung und werde sie auch aufzeichnen. Schaut ihr auch mal rein?

Näheres zur Sendung am Mittwoch: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2010/20101215.php5?akt=1

EDIT: Die Sendung ist nun auch online verfügbar: http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=282

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29 Gedanken zu “TV-Tipp – „hart aber fair“ 15.12.2010

  1. Ich kann nur dazu sagen, das mir Tiere nicht egal sind, obwohl ich Fleisch esse. Ich bin der Meinung das viele Veggis eine Meinung über Fleischesser haben, die total überzogen (zum Teil) ist. Leider werde ich mir die Sendung nicht anschauen können, werde sie aber hoffentlich irgendwie im Netz anschauen können :)

    • Hallo Anika,
      kommt natürlich drauf an was genau du überzogen findest. Wenn ein überzeugter Fleischesser sich selbst zb einen Tierfreund nennt, kann ich das keineswegs nachvollziehen, da es ein Widerspruch ist. Bedeutet natürlich nicht, dass alle Fleischesser keine Tiere mögen oder ihre Haustiere nicht lieben.
      Meiner Meinung nach verdrängen die meisten Menschen einfach viel zu viel was um sie herum passiert. Nicht nur das Fleischthema betreffend. Und ich selbst spreche mich davon nicht ganz frei. Ist immerhin auch eine Art Schutzmechanismus.

      Die Sendung gibt es hinterher auf online auf der WDR-Webseite zu sehen. :)

      Liebe Grüße
      Erbse

      • Hallo,
        gut dann bin ich in deinen Augen halt ein Tierhasser.
        Amen.
        Mehr kann ich dazu gerade echt nicht sagen, aber mir geht das echt aufn Keks, das einem vorgeworfen geht, das man sich nicht für den Tierschutz oder generell Tiere einsetzt, nur weil man Tiere isst.
        Klar verdrängen viele Leute was um sie herum passiert, aber das gilt auch in viele anderen Bereichen. Die Welt kann nicht perfekt sein, wird sie auch nie…

        • Hallo Anika,
          aber das habe ich doch in keinem Wort gesagt. Es gibt hier kein Schwarz und Weiß. Ein Tierfreund der alle Tiere gleich mag, würde doch laut Definition niemals seine Freunde essen oder? Das bedeutet aber nicht, dass jeder Mensch der Fleisch isst automatisch alle Tiere hasst. Er unterscheidet allerdings zwischen den Tieren und mag einige mehr und einige weniger. Anders kann ich mir den Fleischverzehr nicht erklären.

          Zumal ich in meiner Antwort Niemandem etwas vorgeworfen habe. Den Vorwurf machst du dir, wenn überhaupt, selbst.

          Gruß
          Erbse

        • Ich selbst mache mir keine Vorwürfe o_O warum auch? Nur merke ich immer mehr & mehr wie man sich immer & immer wieder rechtfertigen muss… Leute die kein Fleisch essen nehmen sich sehr viel heraus um über Menschen die Fleisch essen zu urteilen, darum gehts. Mag mag Schweine genau so gerne wie Katzen, trotzdem esse ich keine Katzen, das liegt aber an dem Land in dem ich lebe.
          Ich mache Leuten Vorwürfe die einen auf dicke Hose machen und selbst nicht besser sind. Mir soll niemand erzählen das in Tierheimen & Tierschutzvereinen nur tolle und wunderbare Menschen sitzen. Habe selber Erfahrungen in diesem Sommer sammeln müssen, wo ich mir echt dachte, ich bin im falschen Film.

        • Aber ich mache dir doch gar keine Vorwürfe. Ehrlich gesagt verstehe ich gerade nicht weshalb du mir mit so viel Zorn begegnest.
          Ich nehme mir auch nichts heraus. Was verstehst du denn darunter?

          Manchmal habe ich das Gefühl, dass allein der Satz „Ich bin Veganer/Vegetarier“ für manche Leute einen Angriff darstellt. Du musst dich nicht angegriffen fühlen, nur weil es Menschen gibt die andere Ansichten haben. Ich fühle mich von dir doch auch nicht angegriffen obwohl ich dein Argument, weshalb du keine Katze isst, Schweine aber schon, nicht verstehen kann.

          *ratlos*

        • o_O Erbse, wir reden gerade an einander vorbei, ich beziehen das hier nicht auf dich, was ich hier geschrieben habe, ich glaube aber das denkst du gerade, oder?

          Irgendwie haben wir immer nur solche Missverständnisse… Keine Ahnung warum…

          Zum Thema Schwein und Katze. Hier ist es normal eher Schwein zu essen als Katze ^^ in anderen Ländern anders herum, darum ging es mir.

          Dein Kommentar: Manchmal habe ich das Gefühl, dass allein der Satz „Ich bin Veganer/Vegetarier“ für manche Leute einen Angriff darstellt.

          Den Satz könnte ich für „Fleischesser“ auch unterstreichen, da mir aufgefallen ist, das man sich als Fleischesser immer wieder rechtfertigen muss WARUM und WIESO man Fleisch isst. etc…

          Du betonst immer wieder das ich mich nicht angegriffen fühlen soll nur weil jmd. ne andere Meinung hat… Wer behauptet denn das ich mich angegriffen immer fühlen o_O???

          Ich fühle mich nur angegriffen, wenn man mir Vorwürfe macht oder Behauptungen immer wieder aufstellt, die so nicht stimmen und man immer wieder gegen eine Wand spricht und versucht sich zu erklären.

        • Das vermute ich auch. :)

          Ich habe deine Beiträge stückweit auf mich bezogen weil du die erste Antwort auf mein Kommentar auch auf mich bezogen hast. Damit meine ich die Aussage, dass du in meinen Augen ein Tierhasse wärest. Was ja immer noch nicht stimmt. ;)

          Weshalb empfindest du es denn so, dass du dich als „Fleischesser“ genötigt fühlst dich rechtfertigen zu müssen? Letztendlich gibt es auf der Welt im Vergleich doch total wenige Veganer bzw. Vegetarier vor denen du dich rechtfertigen könntest.
          Meine Erfahrung ist, dass viele omnivore Menschen sich automatisch rechtfertigen sobald ich erwähne Veganerin zu sein. Daher habe ich das Gefühl, dass die meisten es als automatische Aufforderung sehen. Was wirklich nicht sein muss. Beide Seiten sollten sich nicht rechtfertigen müssen.
          Auch wenn ich denke, dass es in der Tat keinen Grund gibt Fleisch zu essen.

          Gruß
          Erbse

      • Aloha Anika,
        habe die Beiträge mal überfolgen. Die defensive Grundhaltung die du annimmst kenne ich und habe ich am Anfang auch selbst automatisch angenommen. Man sollte einfach über das ganze Thema mal selbst reflektieren. Die Frage die jeder Fleischesser sich stellen muss heisst.
        „Find ich es okay/gut/vertretbar das lediglich für meinen Genuß Tiere sterben sollen?“ Wenn ich sage „ja“ okay dann muss man damit leben aber evtl auch kritik einstecken. Sagt man „nein“ sollte man die logische Konsequenz ziehen und kein Fleisch mehr essen. In manchen Punkten kann man das Thema runterrechnen..in manchen jedoch auch wieder nicht.

      • Wenn ich sage das ich gerne Fleisch esse, kommt die Frage warum?
        Ich sage dann weil es mir 1.) schmeckt und 2.) ich es gewohnt bin und 3.) nicht drauf verzichten will.
        Automatisch denken die Leute dann, das man aber täglich immer Fleisch oder Tierische Produkte isst, was einen vorgeworfen wird. Was aber nicht stimmt. So muss ich mich dann rechtfertigen und erklären das dem nicht so ist. Wenn man sagt das man Fleisch isst, behaupten viele das man die Tiere nicht mag( doch am liebsten mit Ketchup)… – Sry kleiner ekelhafter Witz am Rande ;)- Ich mag Tiere gerne und setze mich auch für den Tierschutz ein, was einen aber unterstellt wird das dies nicht stimmt. Nur weil ich alle 6 Wochen mal ein Frühstücksei esse, heißt es nicht das ich dafür bin das Hühner ausgebeutet und in Massen gehalten werden etc.
        Tierschutz ist ein wichtiges Thema, absolut, viele Veggis stellen sich aber immer wieder als besser da, wo ich mich dann frage ob sie in anderen Situationen o. Lebenslagen auch so energisch sind. Wenn es dann zB. um Kinderarbeit geht, oder um Menschen die Ausgebeutet werden für einen Hungerlohn. Ob sie sich auch an die Umwelt denken, wenn sie mit den Autos die Luft verpesten oder 10.000 Flugblätter drucken lassen, die eh (leider!!!) eh nicht beachtet werden. Geld investieren, aber an falschen Sachen etc.
        Um das jetzt aber hier alles zum Punkt zu bringen, fehlt hier der Platz.

        Weshalb empfindest du es denn so, dass du dich als „Fleischesser“ genötigt fühlst dich rechtfertigen zu müssen? Letztendlich gibt es auf der Welt im Vergleich doch total wenige Veganer bzw. Vegetarier vor denen du dich rechtfertigen könntest.
        Meine Erfahrung ist, dass viele omnivore Menschen sich automatisch rechtfertigen sobald ich erwähne Veganerin zu sein. Daher habe ich das Gefühl, dass die meisten es als automatische Aufforderung sehen. Was wirklich nicht sein muss. Beide Seiten sollten sich nicht rechtfertigen müssen.
        Auch wenn ich denke, dass es in der Tat keinen Grund gibt Fleisch zu essen.

        Gruß
        Erbse

        • Huch, der letzte Teil ist noch von dir Erbse, weil ich deinen Text da rein kopiert habe, da ich zu faul war immer hoch und runter zu scrollen xD !!!

        • um nur mal kurz auf deine frage einzugehen, ob veganer oder vegetarier auch in anderen lebenslagen so energisch sind…ich kenne durch meine arbeit in einem veganen lebensmittelladen recht viele veganer bzw unterhalte mich oft mit welchen und kann dazu nur sagen: JA, definitiv überdurchschnittlich oft! Nirgendwo sind mir je mehr Menschen begegnet, die auf fair trade und kinderaarbeit achten, z.B. bei der Schokolade, dem Kaffe aber auch den Schuhen die wir verkaufen…Die meisten Veganer, mit denen ich bisher gesprochen habe, achten auch sehr auf so Sachen wie CO2 Ausstoß durch Autos und so, manche zahlen sogar Geld an ein entsprechendes Projekt, was den Regenwald retten soll oder so ähnlich (kp wie das heißt) um ihren CO2 Ausstoß auszugleichen, wenn sie mal irgendwohin fliegen…

          ich will damit nicht sagen, dass ALLE veggies und veganer das tun, ich tue es selber auch nicht immer, aber soweit ich es mir leisten kann schon. ich will damit auch nicht sagen, dass „wir“ bessere menschen sind oder uns so darstellen wollen, aber für überdurchschnittlich viele veganer hängt das ganze eben mit einer grundsätzlichen lebenseinstellung zusammen, wodurch sie, zumindest soweit es geht auf so sachen wie bio,fair trade,kinderarbeit und CO2 ausstoß achten…

          (das man durch ein Steak schon mehr Treibhausgase produziert als durch vieeeele KM mit dem Auto nur mal so nebenbei am Rande…)

  2. Warum kann mein nicht Tierfreund sein UND gerne Fleisch essen? Ich finde nicht, dass das ein Widerspruch ist.

    Unser ehemaliger Nachbar hatte Hühner, die er immer respektvoll behandelt hat. Sie hatten eine große Auslauffläche im Garten, konnten an Fallobst herumpicken, bekamen anständiges Futter und hatten einen überdachten Stall. Hennen und Hahn machten auf mich immer einen zufriedenen Eindruck. Sie waren fast wie Hunde.
    Unser Nachbar hat jeden Morgen frische Eier gehabt und wenn ein Huhn „alt“ war, hat er es zum Schlachter gebracht (oder selbst geschlachtet, das weiß ich nicht).

    „Meiner Meinung nach verdrängen die meisten Menschen einfach viel zu viel was um sie herum passiert.“
    Da stimme ich dir aber voll und ganz zu. Mir geht das vor allem beim Massenkonsum (u.a. von Fleisch… XXL-Schnitzel-Sendungen, etc.) wahnsinnig auf den Keks.

    Ich habe meinen Freund dieses Jahr davon überzeugen können, eine Gans vom Demeterhof bei uns in der Nähe zu bestellen. Letztes Jahr gab’s an Weihnachten ja Vegetarisches, so dass ich dieses Jahr entgegenkommender sein wollte.
    Kurioserweise war der Kommentar des Vaters (Fleischfanatiker) zum Preis der Gans: „Boah, ihr spinnt ja!“
    Das war insofern kurios, da er sich letztes Jahr nicht über das vegetarische Gericht beschwert hat, jetzt aber einen Aufstand wegen des diesjährigen Preises macht, obwohl es Fleisch gibt.
    In seinem Bewusstsein ist einfach nicht verankert (obwohl er Jäger ist und Unmengen an Geld in „sein“ Revier investiert; Fleisch bekommt, das er für einen Bruchteil im Supermarkt aus der TK bekäme), dass Fleisch eigentlich Luxus ist.

    Wundern tut mich das aber nicht, weil der Mensch bei einem Stück Billigfleisch die Tage tatsächlich pauschal behauptet hat: Fleisch sei gesund.
    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Fleisch von Tieren, die schon zu Lebzeiten nur dank Antibiotika und Vitaminpräparaten „gesund“ waren, tatsächlich „gesund“ (was auch immer das ist) sein soll.

    Ich wünschte wirklich, Fleisch würde teurer sein, damit sich einige Menschen mehr Gedanken darüber machen, ob’s wirklich jeden Tag ein Riesenberg davon auf dem Teller sein muss. Und vor allem, ob sie, wenn sie eh schon „so viel“ zahlen müssen, nicht lieber noch ein paar Cent mehr für eine bessere Tierhaltung ausgeben würden. Nach dem Motto: „Man gönnt sich ja sonst nichts.“

    • Ich stimme dir voll und ganz zu, sehen ich auch so!
      Fleisch sollte teurer werden, und ein Luxus sein, damit einem bewusster wird, das es nicht einfach nur billige Ware ist.
      In meiner Kindheit (Gott das klingt sooo Stein alt), gab es nur 1x die Woche (wenn überhaupt)Fleisch und es war etwas besonderes.
      Die Milch,Eier & sonstiges haben wir damals IMMER vom Bauernhof gekauft & die Tiere dort hatten ein wundervolles Leben, so weit man das als Aussenstehender beurteilen kann/darf.

      • ich denke, das problem ist, das viele das genauso sehen, aber nichts dafür tun, dass es auch so wird. wenn alle menschen nur 1x die woche fleisch kaufen würden und tierische produkte nur vom demeterhof oder so…dann wäre die situation eine ganz andere. trotzdem würde ich kein fleisch essen und fände es auch irgendwo falsch, aber vertretbarer… es würde keine massentierhaltung in dem sinne geben wie heute und ich denke darüber wären alle vegetarier und veganer (und die tiere sowieso) schonmal sehr froh.

        wenn man das erreichen will, muss man aber auch konsequent sein und darf kein fleisch mehr bei mäcces, der pizzeria nebenan oder bei aldi kaufen, sondern nur im bioladen oder auf dem demeterhof. die wenigstens sind aber bereit dazu das zu tun und bleiben bei einem „fleisch sollte teurer werden“, nehmen das billige fleisch aber trotzdem dankend an, das finde ich sehr schade…

        • Da gebe ich dir vom Prinzip her recht. Das Problem ist aber auch das sich die Ernährung in den letzten Jahren von vielen total verändert haben. Wo wird noch groß zu Hause gekocht? Viele Kiddys und Jugendliche müssen sich selbst etwas organisieren und essen dann einfach mal eben so bei Mäcces und Co. weil sie es nicht anders kennen und sich nicht anders selbst verpflegen können. Ob das Fleisch ihm Bioladen besser ist, ist auch so ne Frage, nach vollziehen kann man das auch nicht immer und für viele ist es einfach zu teuer… Klassisches Beispiel, Familie mit 2 Kindern… Ich denke für sie ist ein Braten oder ähnliches auch etwas besonderes & solche Familien haben nicht immer das Geld für Fleisch und müssen dann auf Sonderangebote zurück greifen… :(

    • Da sagst du es doch selbst. ‚Die Hühner waren fast wie Hunde.‘ Bringst du deinen Hund auch zum Schlacher, wenn er alt ist?

  3. Ich finde auch das es sich teilweise sehr widerspricht, einfach aus dem Grund, dass Tiere keine Nutztiere und somit Gegenstände, die sich vermarkten und ausbeuten lassen, darstellen sollen. Vorallem aber kann ich nicht verstehen, dass bestimmte Arten oder Sorten scheinbar des Lebens nicht würdig zu sein scheinen, wo doch jedes Tier gleich ist, zumindest was das Recht auf Leben anbelangt.

    ,,Es tut mir leid Tier, denn sie mögen dich so sehr, sie wollen alles von dir und am liebsten noch mehr, deine Haut ist ihre Kleidung, dein Fleisch ist ihr Essen, dein Geist ist vergessen.“

    Beschützt die schwächeren und beutet sie nicht aus! – erinnert ihr euch nicht, man soll nicht töten? das gilt für alle Lebewesen dieses Planeten.

  4. „Beschützt die schwächeren und beutet sie nicht aus!“

    Genau. Und da die westliche Welt davon lebt, ärmere Länder auszubeuten, müssten wir jetzt fast all unsere Sachen entsorgen, wenn wir wirklich bestmöglich vegan bzw. ethisch gerecht leben wollten.
    Für die Baumwolle z.B., die wir tragen, verdursten andernorts Millionen von menschlichen Tieren, Flüsse vertrocknen, Landstriche veröden; damit sterben auch andere hilflose Tiere.
    Ich frage mich, wieso so viele Veganer zum einen von menschlichen und nicht-menschlichen Tieren, von Gleichheit sprechen, – auf der anderen Seite aber meistens genauso fleißig wie Nicht-Veganer menschliche Tiere ausbeuten.
    Die Geister der chinesischen „Sklaven“ sind beim Anblick von tierproduktfreien Billigschuhen auch kein Thema für einen Veganer, oder? Wo soll man eine Grenze ziehen?

    • Das ist ja dann wohl eher ein System-Fehler, also das grundlegende Problem namens Kapitalismus, das jeden Menschen (der_die nicht im Besitz von Produktionsmitteln ist) ständig zwingt, sich der Lohnarbeit zu unterwerfen und damit auch die anderen Menschen auszubeuten indem er_sie Waren, die von eben diesen hergestellt wurden, kaufen muss, um leben zu können.

  5. guten Tag.

    Ihr seit der einzige Blog der Seriös schreibt den ich bis jetzt gefunden habt.
    Denkt bitte daran das Verbale Gewalt
    und Zwang immer nur zum Gegenteil führen.
    Wer als Vegetariere den Rest der Bundesbürger erziehen will, begeht einen
    Ideologischen Fehler.

    Dieser Aufruf der massenaft annonym von „Barbara“ anhängern versendetwurde zu Hart aber Fair hat mich erschrocken.
    Wie Fair ist damit die Diskussion wenn Fleischesser in Vegatarierforen kriminalisiert werden.
    Ich habe nie etwas gegegn Vegetarier gehabt.
    Aber als ich die Masse der Kommentare der Vegetarier im Netz heute
    geseheh habe weis ich was die meisten dieser Vegetarier sind.
    Intollerant.
    und gegen Intorleranz reagiere ich Wehement.

    Wer andere Lehren will wie man leben soll ist selber
    der Meinung besser zu sein. Wer sich nicht Kritisch selbst hinterfragt
    sondern andere stattdessen Kritisiert…ist selber Intollerant.
    Und damit nicht besser als jene 1939, 1989
    Und Intolleranz kann man nur mit Intoleranz bekämpfen..

    Was ich vergaß

    Sind die „Barbara-Vegatarier“ANhänger auch Intollerant gegen Halal-Fleisch oder
    siegt da euer MultiKulti-verständniss.
    Nach dem Motto-dem Deutschen die Wurst nicht gönnen aber
    dem Döner freie Bahn?

    weiter sollte man nciht vergessen das bei Hart aber Fair nur genannt wurde wieviel Hühner ein Mensch im Leben ist.
    Die Zahl ist irreführend.
    Ein MEnsch lebt nunmal wesentlich länger als ein Huhn.
    da reicht kein Huhn fürs leben.
    Auch ein Hai ist dutzende kleien Fische in seinem Längeren Leben (Pyramide der Evolution.)
    Würde man mit reinen Wildfleisch zb Deutschland ernähren wollen würde man
    auf der Gesammtfläche der BRD wenn diese vollkommen Bewaldet ist…nur 2 Millionen Menschen ernähren können.

    Global geht die Welt in nahrungsmangel über.
    9 Milliarden Menschen wohlen ernährt werden.
    da wir egal wie Romantisch der Vegetariergedanke ist…dem Druck weichen.
    IN Afrika sterben Tausenden an Kindern an Unterernährung während wir unsere Fleischprduktion abschaffen wollen?

    • Die „Barbara“ fand ich anfänglich ziemlich ätzend. Besonders als sie mit dem anderen aufstehen wollte, um die Diskussionsrunde vorzeitig zu verlassen, fand ich das schon reichlich erbärmlich.
      Aber ich bin froh, dass sie geblieben ist. Ihr Schlusswort hat mir gut gefallen und meine Sympathie für diese Person ist im Laufe der Diskussion auch ein wenig gestiegen.

      „Wer als Vegetariere den Rest der Bundesbürger erziehen will, begeht einen Ideologischen Fehler.“

      Ich denke, dass das auf ALLE Erziehungen, die unabhängig von unserem deutschen Gesetz sind, zutrifft. Muslime, Christen und andere Missionare finde ich genauso nervig, wobei die Vegetarier/Veganer streckenweise definitiv die besseren Argumente haben (bis die emotionale Schiene ausgefahren wird).

      „IN Afrika sterben Tausenden an Kindern an Unterernährung während wir unsere Fleischprduktion abschaffen wollen?“

      Ich denke, den Konsens, den man aus der Gesprächsrunde ziehen konnte, ist ganz klar, dass der übermäßige Fleischkonsum zu Lasten der Tiere und der Umwelt geht, und letztlich auf uns zurückfällt. Was bringt es uns, mehr von etwas zu essen, dessen Nährwert stetig sinkt? Etwas zu essen, von dem wir im Grunde keine Ahnung haben, was genau das ist?
      Ja, in Afrika sterben Tausende, aber wir hier oben leben im ÜBERFLUSS. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man ressourcenaufwendige Nahrung isst: Muss ich wirklich zwei Schnitzel essen, weil die so lecker sind, oder reicht nicht schon eins, um satt zu werden? Wo setzt man sich selbst Grenzen bei dem unüberschaubar großen Angebot?

  6. Wenn Tiere nach Menschenrecht nicht Sterben sollen…dann fordere ich auch das Pflanzen
    nciht sinnlos in Blumensträusen Ermordet werden!!!!!!!!!!!!!

    • Hallo,

      wenn man Pflanzen ein „Bewusstsein“ zuspricht, ist eine vegane Lebensweise sogar „korrekter“ als eine omnivore. Um Fleisch produzieren zu können, werden Pflanzen in großen Mengen verfüttert, die der Mensch zb gleich selbst hätte essen können.

      Ich kann verstehen, wenn man immer wieder versucht Argumente gegen eine vegetarische oder vegane Lebensweise zu finden, aber letztlich habe ich bisher noch kein Argument finden können was tatsächlich dagegen spricht. Außer die eigene Façon. Die macht den Unterschied und sollte auf beider Seiten geduldet werden.
      Mir persönlich ist bloß wichtig, dass ein bekennender Omnivore auch die Schattenseiten dieser Ernährungsweise kennt. Wenn er das Wissen hat und trotzdem damit leben kann… weshalb sollte ich mich damit herumärgern?! :)

      Gruß
      Erbse

  7. „Wissen Vegetariere was in der DDR Fleischmangel bedeutete?“

    In erster Linie einen Mangel an Macht und Kontrolle.

    In der DDR war ohne weiteres ein Leben als Vegetarier möglich.
    Wären entsprechende Informationen zugänglich gewesen auch ein leben als Veganer.

  8. Zitat: „Genau. Und da die westliche Welt davon lebt, ärmere Länder auszubeuten, müssten wir jetzt fast all unsere Sachen entsorgen, wenn wir wirklich bestmöglich vegan bzw. ethisch gerecht leben wollten.“

    Und was genau haben die nun davon, dass wir unseren Kram entsorgen? Die Tiere haben ueberhaupt nichts davon, dass ich als Veganer sofort meine Lederschuhe und so weiter weg schmeisse.

    Die ausgebeuteten Kinder haben nichts davon, dass ich die Lebensmittel und das Handy fuer das sie gelitten haben jetzt wegwerfe, weil ich mich entschieden habe, es kuenftig besser zu machen und eben auf Fair Trade und so weiter zu achten.

    Ich denke, dass es wirklich schwer ist, niemanden auszubeuten in dieser Gesellschaft, weil man immer wieder in Kontakt mit Dingen geraet von denen man die Herkunft nicht genau bestimmen kann/bei denen getrickst wurde. Weil eben nicht jeder darauf achtet.
    Vielleicht fuehlt sich ja meine Umgebung durch meine Handlungsweise inspririert.

    Aber nur um es mal gesagt zu haben, ich bin Veganer und ich achte auf Fairtrade.

    Ich muss mich aber nicht dafuer rechtfertigen, dass ich nicht 100% ethisch korrekt lebe, vor Leuten, die das selbst nicht tun, oder auch von Leuten, die von sich behaupten, dass sie es tun und die jeden verachten, der das anders sieht.

    Also nur weil ich Veganer bin, nun eben eine Heilige werden. Ich bin keine.
    Ich moechte mir auch in keinster Weise Magenschmerzen zuziehen, Depressionen, was auch immer, weil ich mir mein Essen runterzwinge und mir dabei vorhalte, dass doch die aaaarmen Kinder in Afrika….
    Die haben nichts davon, absolut nichts, dass ich nicht bei jedem Atemzug um sie weine und fuer sie mitleide.
    Irgendwo ziehe ich meine Grenze.

    Ich ekele mich nicht vor Fleisch, ich kann das gut anfassen etc.
    Habe auch meine Lederschuhe und was auch immer noch nicht weggeschmissen. Ich habe auch absolut keine Lust, dem Fleischesser vor mir das Essen schlecht zu machen. Ich denke ich bin persoenlich nicht zum Tierproduktesser geboren, rein koerperlich betrachtet und ich finde es ethisch nicht korrekt, Tiere zu verletzen fuer Dinge, die ich so einfach meiden kann.
    Fanatiker zu sein macht mir trotzdem keinen Spass, deswegen lasse ich es.

    mfg k-fee

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