Brownies aus der Mikrowelle

Manchmal habe ich total Lust auf etwas Süßes. Und wenn einfach nichts im Haus ist, raffe ich mich auf um etwas zu backen. Dafür geht dann häufig viel Zeit drauf. Am Ende bin ich zwar froh, habe aber nur um ein bisschen Heißhunger zu stillen gleich für eine halbe Fußballmanschafft gebacken. Dabei ist das eigentlich gar nicht nötig, wie ich in den letzten Wochen feststellen musste. Ich habe immer mal wieder verschiedene Mikrowellen-Rezepte ausprobiert und möchte jetzt das erste mit euch teilen.

Das Rezept besticht natürlich in erster Linie mit wenig Aufwand in kürzester Zeit. Und obendrein schmeckt es auch noch wunderbar.

Zutaten:

  • 100 Gramm Schokolade (am Besten geraspelte)
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 8 Esslöffel Kakaopulver
  • 1 1/2 Tassen Mehl
  • 1/2 Tasse Öl (bloß kein Olivenöl! :))
  • 1 Tasse Apfelmus

Zuerst müssen natürlich alle trockenen Zutaten in einer Schüssel verrührt werden. Erst dann kommt auch das Öl und der Apfelmus dazu. Alles gut durchrühren, sodass keine Klümpchen mehr sichtbar sind und der Teig geschmeidig ist. Hier kann man natürlich auch noch etwas variieren. Zum Beispiel könnte ich mir Nüsse sehr gut vorstellen. – Die Masse kommt dann in einer mikrowellengeeignete Schale, Form oder was man eben zur Hand hat. Die Backzeit ist je nach Mikrowelle etwas unterschiedlich, deshalb sollte man beim ersten Mal unbedingt dabei bleiben. Bei 800 Watt dauerte das Backen bei mir etwa 15 Minuten. Ich habe bei den ersten Malen immer mal wieder pausiert und vorsichtig mit der Gabel in den Teig gestochen um zu prüfen wie weich er innen noch ist.

Fertig sind die Brownies, wenn sie leicht hochgegangen und im Inneren nicht mehr klebrig bzw. flüssig sind. Nachdem alles abgekühlt ist, kann man die Brownies in Stücke schneiden.

Das Originalrezept findet ihr hier.

14 Gedanken zu “Brownies aus der Mikrowelle

  1. Das ist ja eine geniale Idee ^^

    Ich hab vor vielen Jahren mal so einen Schokokuchen für die Mikrowelle ausprobiert, da waren allerdings Eier im Rezept und das Ganze hat am Ende eher wie ein Omlette als ein Kuchen geschmeckt :(
    Ich hätte nie gedacht, dass sowas auch vegan funktioniert – wird auf jeden Fall ausprobiert!

    • Hallo Anne,

      entschuldige bitte. Ich bekam das Rezept vor einigen Wochen von einer Freundin, daher wusste ich nicht, ob es irgendwo veröffentlicht wurde oder nicht und wer das Rezept „erfunden“ hat. Ich verlinke dich natürlich gleich im Artikel. :)

      LG

  2. Huhu Erbse!

    Naja „erfunden“ habe ich es auch nicht, es ist das Rezept einer guten Freundin, die aber selbst nicht bloggt oder eine Seite hat. ;)
    Danke für’s verlinken!

    LG!

    • Hey Daniel,

      super! Das freut mich. :) Ich glaube sogar mein Freund würde die hinbekommen. Finde das Rezept sehr praktisch, wenns mal schnell gehen soll.
      Ich backe zb unglaublich gerne wenn Besuch erwartet wird. Und falls mal Jemand relativ spontan auftauchen sollte, sind die Brownies ideal.

      LG

  3. Hallo,

    ich frage mich schon länger wie ihr das mit der Schokolade handhabt. Ist das ganz normale, denn da sind doch Milchanteile drin (ch weiß das weil ich Laktoseintollerant bin)- oder habt ihr bestimmte Marke auf die ihr zurückgreift? Worauf achtet ihr?

    Ich würde mich riesig über eine Antwort freuen. Ich lerne nämlich noch. ich muss noch wissen ansammeln. :)

    LG Trabi

    • Hallo Trabi,

      Zartbitterschokolade ist meistens vegan. :) Und für dieses Rezept zb braucht man ja Schokoraspeln bzw. gehackte Blockschoki (beides ebenfalls meistens vegan). Umso niedriger der Kakaoanteil desto wahrscheinlicher ist Milch in der Schokolade.
      RUF zb hat vegane Schokoraspeln.

      LG

  4. Danke, hätte ich auch selber dran denken können. *Dummheit* Ich habe noch eine Frage: ich habe mir in letzter Zeit besonders viel den Inhalt von Zartbitter Schokolade angesehen und oft steht drauf: Kann Spuren von Milch enthalten.

    Wie machen Veganer das? Achten sie darauf? Ich würde denken Ja. Daher wäre dann meine 2. Frage welche Zartbitterschokolade benutzt du. manchmal sind Marken Hinweise ganz praktisch, damit man sich orientieren kann.

    LG Trabi

    PS: Ich habe das Rezept ausprobiert und serviert. Hat großes Lob kassiert. Und ich hatte das Empfinden, dass es „edler“ und „erwachsener“ schmeckt als die süßen Brownies die ich aus den USA kenne.

  5. Ich hab das Ganze heute mal probiert nachzubacken, aber im Backofen, statt Mikrowelle. Habe noch zwei TL Backpulver und 2 TL Johannesbrotkernmehl dazugetan. Weiß nicht, ob das Johannisbrotkernmehl nötig war, aber man kann ja nie wissen :) Hatte geschmolzene Schokolade, statt Schokoraspeln in den Teig getan. Hab ihn in eine kleine runde Auflaufform getan, in der ich vorher Backpapier ausgelegt hatte. Dann hab ich nochmal geschmolzene Schokolade drüber gepinselt und Kokosstreusel darübergestreut. SIeht jetzt aus, wie ein kleiner Trashkuchen, knuddlig :) Schnell zusammengerührt und einfach. Wunderbar. Morgen werden wir ihn mal kosten. Hoffe er ist auch wirklich durch :P Vielen lieben Dank für dein Rezept! Meine Browniebackmischung ist nämlich nichts geworden.

    Ich werd morgen evtl. mal schreiben, wie er geschmeckt hat.

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