Lebkuchen mit Royal-Icing-Zuckerguß

Ich möchte euch gerne ein ganz super tolles Rezept aus dem Buch „Vegan Wondercakes“ von Kim Wonderland vorstellen! Das Buch kann ich überhaupt allerwärmstens empfehlen; ich backe sehr gerne daraus :-)

Die Lebkuchen schmecken einfach himmlich und der Teig läßt sich klasse verarbeiten, auch mit Kindern, da er nicht klebt, nicht so stark fettet und sehr elastisch und nicht bröckelig ist.

Obwohl er im Ofen noch etwas aufgeht, bleiben die Formen perfekt erhalten, auch Aufdrucke (siehe Maus Nr. 20).

Ich habe daraus einen Adventskalender für meine Mutter gemacht, deshalb haben diese Lebkuchen alle ein Loch, um sie später mit Kördelchen zu befestigen:

Zutaten Lebkuchen:

  • 320g Mehl
  • 120g Puderzucker
  • 30g gemahlenen Mandeln
  • 10g Pottasche
  • 1 Vanilleschote
  • 120g Zuckerrübensirup
  • 50g Margarine (z.B. Alsan)
  • 40g Rohrohrzucker
  • 1/2 Pck Lebkuchengewürz
  • 1 Ei-Ersatz (z.B. NoEgg)
  • 20ml Wasser

Zutaten Royal-Icing:

  • 1/4 TL Zitronensaft
  • 3 Ei-Ersatz
  • 500g Puderzucker
  • 5ml Glycerin, pflanzlich (für Beschriftung aber nicht nötig)

Mehl, Puderzucker, Mandeln, Pottasche und das Vanillemark vermischen.

Den Sirup aufkochen und Margarine, Zucker und Gewürz zugeben.

Ei-Ersatz mit dem Wasser verrühren und mit der Sirupmasse zur Mehlmischung geben. Alles zu einem festen Teig verkneten.

Der Teig ist wirklich sehr fest, läßt sich aber dafür auch toll ausrollen und klebt nicht!

Dünn ausrollen und beliebig mit Förmchen ausstechen oder mit Schablonen ausschneiden. Die Lebkuchen gehen beim Backen noch etwas auf.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 8-10 Minuten backen.

Auskühlen lassen und nach Belieben verzieren

Für den Zuckerguß den Zitronensaft zum Ei-Ersatz geben und den Puderzucker bis zur gewünschten Konsistenz hinzugeben. Zum Schluß das Glycerin hinzumischen. Das ist aber eigentlich nur bei großflächigeren Verzierungen nötig, also nicht unbedingt bei Beschriftungen, da es den Zuckerguß geschmeidig hält und man sich dann nicht die Zähne dran ausbeißt ;-)

Der Zuckerguß sollte vor Verarbeitung für 1 Stunde in den Kühlschrank, dann kann man ihn nochmal durchmischen, um Luftbläschen zu vermeiden.

Da ich nur einen Teil meiner Lebkuchen und diese auch nur recht spärlich verziert habe, habe ich nur die Hälfte der Zutatenmengen genommen und trotzdem deutlich weniger als die, dann nach Rezept eigentllich veranschlagten, 250g Puderzucker benötigt. Das muß man also schon ein bißchen nach Gefühl machen. Der Zuckerguß sollte relativ dick vom Löffel reißen, damit er nicht verläuft, wenn ihr Beschriftungen oder linierte Verzierungen damit machen möchtet. Ich habe in diesem Fall kein Glycerin benutzt.

Die fertigen Lebkuchen sind zunächst sehr hart, werden aber noch weicher und sind echt richtig lecker. Und wie die duften :-)

Und sie krümeln nicht ;-)

Mit diesem Rezept kann man bestimmt die ein oder andere Weihnachtsüberraschung herstellen!

Eure

9 Gedanken zu “Lebkuchen mit Royal-Icing-Zuckerguß

    • Dankeschön. Na, vielleicht hast da ja doch noch Lust euch einen zu machen ;-) Dann riecht auch die ganze Wohnung für die Zeit bis Weihnachten nach Lebkuchen….:-)

  1. Die sehen wirklich schön aus <3 Morgen geht die vegane Weihnachtsbächerei bei mir zuhause in die zweite Runde, dann probiere ich das Rezept vielleicht auch mal aus :)

    Ich find´s übrigens sehr toll, dass du jetzt auch bei unserem kleinen feinen Blog dabei bist, deine Rezepte gefallen mir sehr gut ;)

    Lg
    Zombiekatze

    • Jetzt zur Weihnachtszeit bekommt man Pottasche eigentlich in fast jedem Geschäft bei den Backzutaten. Sie dient als Backtriebmittel.
      Lieb Grüße

        • Da bin ich mal gespannt. Könnte mir vorstellen, daß die Lebkuchen dann zu sehr aufgehen, da Pottasche extra für Flachgebäck gedacht ist. Aber schmecken werden sie trotzdem und das ist ja die Hauptsache ;-)

  2. Mein Teig schmeckte nach dem Mischen irgendwie nach Lakritze oder so… jedenfalls sehr salzig im Nachgeschmack.
    Denke ich werde noch etwas mehr süßen Sirup dazumischen und sehen, ob der Teig dann wieder eine süße Note erhält :)
    War das bei Dir/euch auch so? Woher könnte das kommen? Liegt das an den Gewürzen?

    Liebe Grüße
    Konny

    • Ich fand den rohen Teig auch nicht besonders lecker, lakritzig triffts ganz gut. Das wird schon an den Gewürzen liegen.
      Aber glaub mir, gebacken merkt man davon nichts mehr, versprochen !
      Liebe Grüße

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