Bolognesesauce

Wahrscheinlich hat jeder so sein Lieblingsbolognese-Rezept. Das ist unseres:

Das Tolle an einer Bolognesesauce ist ja nicht nur, daß sie einfach fantastisch schmeckt, sondern auch, daß man in ihr wunderbar Gemüse „verstecken“ kann, falls Haushaltsangehörige zufällig Gemüsemuffel sind ;-)

Zutaten:

  • 50g texturiertes (trocken) Sojahack
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe fein zerkleinert
  • 200g fein gewürfeltes Gemüse wie Sellerie, Möhre, Paprika, Zucchini..
  • 2 EL Tomatenmark 3fach konz.
  • 1 Dose gestückte Tomaten
  • 1 Packung passierte Tomaten
  • 1-2 EL Zucker
  • Oregano
  • Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Gemüse, Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf bei mittlerer Hitze in etwas Öl anschwitzen.

Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Die restlichen Zutaten außer dem Sojahack dazugeben und etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze  einköcheln lassen. Die Sauce jetzt ganz nach Vorliebe pürieren oder stückig lassen und dann das trockene Sojahack unterrühren.

Nochmal ein paar kurze Minütchen köcheln lassen, bis das Soja weich ist und die Sauce mit Salz und Zucker (sollte noch zu viel Säure da sein) abschmecken.

Wer die Bolognesesauce lieber stückig und unpüriert mag, kann das Sojahack auch in kochendem Wasser einweichen, ausdrücken und anbraten und dann das Gemüse dazugeben und fortfahren wie oben beschrieben. Ich finde, daß es in diesem Fall geschmacklich keinen Unterschied macht, ob das Soja angebraten wurde (ist unnötiger Aufwand) und ich mag die bindende Wirkung, die das trocken in die Sauce gegebene Hack hat.

Die Sauce ist gekühlt etwa 2 Tage haltbar, man kann sie auch einfrieren und sie macht sich natürlich auch super in Lasagne oder auf Pizzabrötchen :-)

Oben auf die Sauce drauf gehört natürlich ein Parmesanersatz :-)

Eure

8 Gedanken zu “Bolognesesauce

  1. Die Soße ist total lecker!!! (Esse sie gerade ;o)
    P.S.: Und im Kühlschrank wartet der Plätzchenteig nach deinem Rezept.
    Ich komme mit dem Nachkochen fast nicht mehr nach. ;o)

  2. Die Soße ist wirklich sehr gut!
    Allerdings habe ich ’nur‘ 1EL Zucker rein und musste kräftig mit Salz und Pfeffer gegenwürzen, weil es einfach zu süß war. Und meine Karottenstückchen, die auch nicht mehr taufrisch waren, waren nach 10min noch ein wenig hart. Vielleicht sollte man da etwas länger kochen, wenn man Karotten mit drinnen hat.
    Ansonsten wird es die Soße jetzt öfter bei mir geben :)

    • Erstmal schön, daß dir die Soße schmeckt :-)
      Die Menge an Zucker, die die Soße braucht, hängt wohl auch etwas vom Säuregehalt der verwendeten Tomatenprodukte ab. Da gibt es geschmacklich ganz schöne Unterschiede, habe ich festgestellt. Aber gut, daß du das hier ansprichst!
      Bei den Möhren kommt es vielleicht auch etwas auf die Größe der Stücke an, ich bin meistens eher ein Minizerhackstückler ;-)
      Danke, daß du deine Erfahrungen mit uns teilst und liebe Grüße.

      • Hallo :)

        Nachdem es die Sauce inzwischen schon sehr häufig gab, habe ich noch einen kleinen Tipp für jene, die keine Kinder mit am Tisch sitzen haben: man kann das Gemüse auch mit einem kräftigen Schuss Rotwein abschmecken, was auch sehr lecker schmeckt.
        Ich lasse die Sauce inzwischen ca. 20min einköcheln, allerdings muss man dann auch mehr Tomatensauce nehmen, sonsts wirds eher wie ein dicker Eintopf. Dann kann man aber sicher sein, dass das Gemüse auch schön weich ist, wenn man nicht das ganz so fleißige (Klein)Schneiderlein ist ;)

        Liebe Grüße,
        Federchen

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