Frikadellen

Ich habe mit der Zeit viele Rezepte in dieser Hinsicht ausprobiert, zusammengebastelt und verändert  und dabei ist mittlerweile dieses Frikadellenrezept herausgekommen und bei uns eingezogen :-)

Zutaten:

  • 1 kl. Dose Kidneybohnen
  • 50g texturiertes (trocken) Sojahack
  • 20g feine Haferflocken
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Senf
  • 2 TL Tomatenmark 3fach konz.
  • Semmelbrösel/ Paniermehl
  • Salz, Pfeffer

Das Sojahack in kochendem Wasser einweichen.

Die abgespülten Kidneybohnen mit Knoblauch, Senf, Tomatenmark, Haferflocken und der Hälfte der Zwiebel pürieren. Das Sojahack gut ausdrücken und mit den restlichen Zwiebeln zu dem Bohnenpüree geben und gut untermischen.

Jetzt soviel Paniermehl dazugeben, bis die Masse fest genug und gut formbar ist und ein paar Minuten ziehen lassen.

Mit angefeuchteten Händen Frikadellen in Wunschgröße formen und in der Pfanne in Öl von beiden Seiten braten. Fertig! Dazu paßt natürlich hervorragend ein leckerer Kartoffelsalat :-)

Man kann die Frikadellen auch wunderbar etwas platter machen und als Hamburger im Brötchen essen.

Im Kindergarten kamen sie besonders gut als Frikadellenschlangen an ;-) und niemand hat bemerkt, daß hier kein Fleisch drin ist !

Eure

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28 Gedanken zu “Frikadellen

  1. Und das schmeckt echt wie „echte“ Fleischliche Frikadellen?
    Ich muss zugeben ich bin weit entfernt vom Veganerdasein, aber ich bin einfach neugierig auf die Rezepte.
    Habe recht geschmackswidrige Erfahrungen mit Sojabratlingen, Gemüsefrikadellen, Seitanbraten usw.
    Ich schmecke das irgendwie immer, dass es kein Fleisch ist.

    • Nunja, es ist ja nunmal kein Fleisch in diesen Frikadellen, aber ich persönlich mag es auch am liebsten, wenn Fleischersatzprodukte authentisch schmecken, aussehen und auch die Konsistenz stimmt. Ich selber bin kein großer Freund von Gemüsebratlingen…:-)
      Ich habe mir grade eben nochmal von meinem Mann bestätigen lassen, daß diese Frikadellen auch geschmacklich wirklich sehr sehr nah an „echte“ herankommen und die Konsistenz ist durch die stückige Zusammensetzung mit dem Sojahack auch fantastisch. Schließlich werden „echte“ Frikadellen wie jedes Fleischgericht ja auch erst durch die übrigen Zutaten und Gewürze genießbar und die Hauptzutaten meiner Frikadellen, also Bohnen und Sojahack, sind recht geschmacksneutral und die restlichen Bestandteile die gleichen wie bei „echten“ Frikadellenrezepten.
      Es lohnt sich also wirklich sie einmal auszuprobieren!
      Vielen Dank für dein Interesse :-)

  2. Das teste ich mal aus. :) Habe dazu allerdings eine Frage.
    Irgendwie stehe ich mit diesem getrocknetem Sojakram auf Kriegesfuss. Wie drückst du die Dinger denn aus? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich das falsch mache. ^^

    LG

    • Also bei dem feinen Sojahack, wie hier verwendet, übergieße ich das Trockensoja einfach mit kochendem Wasser und lasse es ein paar Minütchen einweichen, das geht dabei recht fix. Danach kippe ich das Ganze in ein feines Küchensieb und drücke mit einer passenden Schüssel oder einer Suppenkelle darauf herum, bis kein Wasser mehr herauskommt. Das war`s dann auch schon :-)
      Ich bin ein großer Fan vom Trockensoja, weil ich die Konsistenz und Vielseitigkeit sehr mag.
      Liebe Grüße

  3. Hallöchen,

    ich will die Frikadellen die Tage noch machen und hab noch ne Frage zu den Kidneybohnen. Wie viel genau ist in einer ‚kleinen‘ Dose an Abtropfgewicht? Sind 250g noch zu viel? Oder ist es wirklich diese Minidose von Bonduelle (z.B.)?

    Liebe Grüße,
    Federchen

    • Hallo Federchen,
      250g sind genau richtig :-), als eine „normale“ kleine Dose, keine Minidose.
      Viel Spaß beim Nachkochen.
      Liebe Grüße

  4. Oh mein Gott sind die lecker!!!!!! Wow, ich bin begeistert. Das Rezept ist so leicht und dann kommen da so super Dingerchen raus. Klasse. Vielen Dank für das tolle Rezept!
    Liebe Grüße

    • Hast du einfach genauso viel Gramm Tofu genommen wie im Rezept steht? Oder hast du das variiert? :) Finde nämlich dieses texturierte Zeug auch immer etwas merkwürdig… ;)

      • Huhu Jana,
        ich kanns dir leider gar nicht so genau sagen. Habe einfach nach Gefühl Tofu dazugegeben und geschaut wie die Maße sich so in den Händen beim Formen etc. anfühlt. :)
        LG

    • Hast du einfach genauso viel Gramm Tofu genommen wie im Rezept steht? Oder hast du das variiert? :) Finde nämlich dieses texturierte Zeug auch immer etwas merkwürdig… ;)

  5. Kann man daraus auch nen Hackbraten basteln? :/
    Die sehen so gut aus und wo Kidney-Bohnen drinne sind, das kann ja nur schmecken. :D

    • Mmmmh, ich kenne mich mit Hackbraten überhaupt nicht aus… aber eigentlich spricht nichts dagegen, denke ich.
      Falls du es mal ausprobieren solltest, würde ich mich freuen, wenn du uns deine Erfahrung mitteilen würdest :-)
      Liebe Grüße

  6. Ich habe sie gestern Abend für Silvester gemacht und sie sind wirklich total lecker geworden und super gut angekommen. Es gab auch Frikadellen aus Fleisch, aber meine waren viel schneller aufgegessen und jeder der sie probiert hat (bis auf meinen Freund alles Fleischesser) war total überrascht, wie gut das schmeckt und neugierig woraus sie bestehen. Ich hab (natürlich) die Zwiebel weggelassen und noch mehr gewürzt, mit getrockneten Kräutern und ich werde die Frikadellen jetzt auf jeden Fall öfter machen, für Partys sind sie ideal. Danke für das Rezept :)

  7. Habe heute das Frikadellen-Rezept auspobiert…
    Und was soll ich sagen: ich bin sprachlos und restlos begeistert!!!!
    Für mich BESSER als jede Fleischfrikadelle!!!!
    Vielen Dank für das Rezept!
    Werde auch auf meinem Blog in Kürze darüber berichten…

  8. Huhu, ich würde das Rezept auch wahnsinnig gerne nächste Woche ausprobieren um „meine“ Kindergartenkinder zu verköstigen, es gibt mittlerweile so viele Vegetarier unter den Kids, dass ich nur noch rein vegetarisch für alle koche. Mit meinem Mengen-Vorstellungsvermögen hapert es aber ein bisschen – was denkst Du wieviele Kinder von der Menge satt werden, bzw. um wieviel ich es vergrössern müsste für 30?

    • Hallo,
      mmhh, das kommt natürlich darauf an, was es noch dazu geben soll und wie groß Du die Frikadellen machen möchtest. Für den KiGa habe ich immer etwa tischtennisballgroße Bällchen gemacht.
      Je nach Beilage und auch Alter der Kinder würde ich sicherheitshalber die Rezeptmengen verdreifachen, dann bekommt jedes Kind auf jeden Fall seine 3 Frikadellchen, die sie erfahrungsgemäß auch verputzen. Ich mache da lieber immer etwas mehr, als zu wenig ;-) Und wenn was übrig bleibt…die Frikadellchen lassen sich im Kühlschrank schon auch 2 Tage aufbewahren und schmecken dann noch immer toll :-)

      Für Kinder mache ich die Masse immer relativ fest (mit Paniermehl oder auch normalem Mehl), dann kommen sie mit den Frikadellchen besser zurecht und sie sind stabil genug, um damit zu bauen (Schlangen, Spießchen, Schneemänner,…) :-)

      Finde ich toll, daß Du für die Kinder vegetarisch kochst! Wir haben jetzt zum Glück einen KiGa gefunden, wo es kein Fleisch gibt und unser Großer nicht mehr der Außenseiter beim Essen sein muß!

      Und mich würde es ja sehr sehr intressieren, wie die Frikadellen angekommen sind :-)
      Liebe Grüße!

      • Hey danke Dir für die rasche Antwort!
        Ich werde am WE mal einen Probelauf für uns daheim mit der einfachen Rezeptmenge machen, Tochter wird sich sicher freuen, die klassischen Dinkelbratlinge zu Kartoffelpü sind nämlich eher nicht so ihr Ding.
        Wie es bei der KiGa Meute ankommt kann ich Dir dann nächste Woche berichten. ^^

  9. So, hier mal ein wenig Feedback – die Erwachsenen fanden sie allesamt lecker, ich auch, wobei ich schon weiss wie ich kleine Tweaks machen würde nächstes Mal. Die Kids haben teilweise gar nicht gemerkt, dass es kein Fleisch war, manche schon und es war trotzdem okay, dann gab es noch ein paar die gar nicht angetan waren, aber das war eine Minderheit. Dass allen das Essen schmeckt, kommt ohnehin nie vor, von daher würde ich sagen es war ein erfolgreicher Erstversuch. ^^

  10. Pingback: Anonymous

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