Würstchen, Bratwürstchen

Welcher durchschnittliche Fleischesser kann sich schon mal eben seine Würstchen selber herstellen? Wir können das!!! Die Grundlage für dieses Rezept findet ihr hier

Zutaten:

  • 180g Glutenmehl (hier günstig zu kaufen)
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 EL Mehl
  • 1,5-2 TL Salz
  • 1/2 TL Rauchsalz
  • 1 TL Majoran
  • 1/2 TL Piment
  • 1 TL Oregano
  • 1/2 TL Muskatnuß
  • 400g Tofu (vorher eingefroren, aufgetaut und ausgedrückt, jetzt nicht mehr ganz so schwer)
  • 150-200ml Wasser
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Öl

Das Gluten mit Hefelflocken, Mehl und Gewürzen vermischen.

Die restlichen Zutaten in einer weiteren Schüssel pürieren.

Die Tofumasse mit der Glutenmischung gut verrühren, bis ein fester, feuchter Seitanteig entsteht (hier entscheidet sich auch die benötigte Wassermenge).

Den Seitan 5 Minütchen ziehen lassen und dann beliebig große Würstchen daraus formen. Diese dann in Alufolie einwickeln (kann man natürlich mehrmals verwenden) und entweder zu Mehreren in einen Gefrierbeutel verpackt für 1,5 Stunden in Wasser kochen, oder (so mache ich es) einfach lose  im Dampfgarer etwa 1 Stunde garen.

Man sollte die Würstchen jetzt noch verpackt ganz auskühlen lassen, aber wenn man dazu keine Zeit hat, kann man sie auch direkt auswickeln, sich an der schönen Form erfreuen (die Würstchen sind ja noch etwas aufgegangen und sehen jetzt rundum perfekt aus ;-) ) und sie weiterverarbeiten :-)

Jetzt kann man die Würstchen schön in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten oder grillen und hierfür noch marinieren, wenn man mag. Das ein oder andere Würstchen würde bestimmt auch gerne mal eine Currywurst werden :-)

Auch an dieser Stelle kann ich es nicht lassen, euch als Beilage einen Kartoffelsalat zu empfehlen :-)

Die Würstchen haben eine schöne feste Konsistenz und sind nicht gummiartig. Nach Belieben kann man natürlich mit den Gewürzen „spielen“.

Den Tofu kann man übrigens auch wunderbar durch 250 g Dosenbohnen, wie z.B. Kidneys oder weiße Bohnen, ersetzen. Dann werden die Würstchen etwas weicher, aber sonst genauso toll ;-)

Gutes Gelingen, Eure

18 Gedanken zu “Würstchen, Bratwürstchen

    • Ich hätte ja nicht gedacht, daß jemand so ein doch recht zeitaufwändiges Rezept direkt nach Erscheinen ausprobiert und dann auch noch so detailliert sein Ergebnis mit uns teilt! Beachtlich!

    • Der Tofu bekommt durch das Einfrieren eine festere, fleischigere Konsistenz.
      Man kann die Würstchen aber auch mit frischem Tofu machen, dann braucht man natürlich weniger Wasser. Ich finde aber die Konsistenz der Würstchen aus eingefrorenem Tofu besser.
      Einfach mal ausprobieren, was man mehr mag :-)

      Folgendes habe ich bei Rezeptewiki gefunden:

      Durch das Einfrieren wird der Tofu fester, faseriger und von seiner Konsistenz her fleischähnlicher.
      Dieser Effekt tritt bereits nach 24 Stunden ein.
      Um so länger der Tofu eingefroren bleibt um so faseriger wird er und gewinnt an Eigengeschmack.
      Den tiefgefrorenen Tofu im Kühlschrank und nur wenn es mehr eilt bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
      Den aufgetauten Tofu gut mit kaltem Wasser abspülen.
      Mit gleichmäßigem Druck das überschüssige Wasser herauspressen
      Nach Belieben weiterverarbeiten

  1. Die Würstchen waren sehr gut. Dazu gab es Kartoffelbrei mit gebratenen Zwiebelringen und für den farblichen Kontrast, Brokkoliröschen.
    Der Rest von den Würsten wird auf die Pizza geschnitten.
    Tofu einfrieren, auch eine Idee, die ich später ausprobieren werde.
    Das Rezept von Erbse war von der Konsistenz auch sehr gut, nur die Gewürze, die waren nicht so mein Geschmack.

    • Schön, daß du die Würstchen magst :-)
      Ich mag die Würstchen von Erbse auch gerne, aber man braucht ja auch mal Abwechslung ;-)
      Liebe Grüße

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