Süßer Möhrenkuchen

Kürzlich hatte mein Papa Geburstag und da wollte ich natürlich auch gerne einen Kuchen beisteuern. Leider blieb mir nur wenig Zeit für großartige Tortendekorationen und mehr, daher entschied ich mich für einen simplen aber wahnsinnig leckeren Karottenkuchen. Das Rezept habe ich bei chefkoch.de gefunden.

Tatsächlich ist der Kuchen sehr saftig und auch fluffig. Ich war wegen der Zutaten zuerst ein wenig skeptisch. Wer nicht so viel Zucker und/oder Öl verwenden mag, kann einen Teil auch durch Apfelmus ersetzen. Hier die Zutatenliste:

  • 400-500 Gramm Karotten
  • 1 Zitrone (Saft und Schale, am Besten Bio)
  • 200 Gramm Zucker
  • 200 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 400 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Fett für die Form
  • optional: Puderzucker zum bestreuen

Die Karotten schälen und freinraspeln. Geht auch in nem kleinen Mixer. Die restlichen Zutaten dann mit den Karotten vermengen und den Teig in eine gefettete Form füllen. Bei 180 Grad für rund 40-50 Minuten backen.

Je nach Belieben kann man auch weniger Zimt verwenden. Der Kuchen schmeckt durch den Zimt allerdings sehr weihnachtlich. Meine Mutter beschrieb den Geschmack des Kuchens wie folgt: „Schmeckt wie diese Lebkuchendinger mit Oblaten, die es zur Weihnachtszeit immer zu kaufen gibt.“ – Ja, fand ich dann auch. Wir haben ihn aber nur einen halben Tag nachdem er gebacken wurde probiert. Ich habe schnell festgestellt, dass der Kuchen am allerbesten mundet, wenn man ihn noch ungefähr 24 Stunden stehen lässt. Dadurch wird er saftiger und man schmeckt das Päckchen Backpulver nicht mehr raus. – Ich muss zugeben: Einer der leckersten Kuchen die ich kenne. :)

P.S: Freut mich wirklich sehr, dass ihr unsere Co-Bloggerin RoteRatte so gut aufgenommen habt. Ich denke ihre Rezepte sind eine richtige Bereicherung für Veganes Nom!

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19 Gedanken zu “Süßer Möhrenkuchen

  1. Vielleicht backe ich den morgen mal nach, als Post Geburtstagskuchen für mich selber sozusagen :D An meinem Geburtstag gabs auch Möhrenkuchen, im Restaurant. Dazu gabs noch flüssige Schokoglasur <3 Ich liebe Möhrenkuchen total :)

  2. Das Rezept habe ich auch vor kurzem ausprobiert! Ich backe in letzter Zeit viel zu viel.

    Nach einem ähnlich simplen Rezept kann man auch Apfel-Zimt-Kuchen hinkriegen, der noch viel leckerer ist. Man nehme 8 EL Wasser und 8 EL Mehl, rühre das Zeug zusammen, gebe je 2 Pck. Backpulver und Vanillin hinzu, 200 g Zucker und dann noch etwa 120 g Mehl mit 3 TL Zimt dazu. Zu einem glatten Teig verrühren, 5 geschälte und gewürfelte(und evtl. mit Zitronensaft beträufelte) Äpfel drunterheben. Wenn der Teig sich schwer rühren lässt einen Schuss Sojamilch zugeben. Für etwas weniger als 1 Std. bei 180 °C in den Backofen. Später den Kuchen dann mit Puderzucker bestreuen.
    Ich bezeichne das Ergebnis mal ungeniert als „geil“.
    chefkoch.de ist ein himmlischer Ort.

    • Hey Mausflaus :)
      Er ist schon ein wenig krümelig, aber durch die saftige Konsistenz hält sich das in Grenzen. Ist mir jedenfalls nicht negativ aufgefallen.
      LG

  3. Uiii, Karottenkuchen ist was Feines. Falls ich mir einen Tipp erlauben darf, eine Prise Kardamom macht sich in solchen Kuchen ausgezeichnet, darf in meinem Möhrenkuchen (neben viel Zimt :D) nie fehlen. LG

  4. Etwas verändert gebacken.Ich hab noch geriebene Haselnüsse in den Teig getan, den Zucker um 100gr.reduziert und ein paar Tropfen Stevia zugegeben.
    Gebacken,gepostet und schon kamen alle zum „verputzen“.Lecker!!
    Tolle Seiten habt Ihr!!
    Gruß Karin

  5. Oh, den werde ich auch mal ausprobieren. Ein guter Möhrenkuchen fehlt mir nämlich noch im Repertoir!
    Deinen Eckkommentar habe ich ja jetzt erst gesehen….dankeschön liebe Erbse :-)

  6. Hui, der macht sich gut. Hab allerdings nicht genug Mehl gehabt und daher ca. 75g zarte Haferflocken und 75g Grieß verwendet. Und das Ganze hat bei mir 16 dicke Muffins ergeben. Backzeit lag so bei 25min.

  7. Hi,
    bei Dir sieht der Kuchen deutlich besser aus als bei mir. Hm…. irgendwas ist schief gegangen.
    Aber schmecken tut er trotzdem; nur irgendwie Gummiartig.
    Beim nächsten Versuch wird er hoffendlich besser.
    Sehr schöne Seite übrigens hier. Für mich super interessant; ich esse erst seit 3 Tagen vegan;
    ich hoffe, es bleibt so. Aber Seiten wie diese hier helfen Menschen wie mir super weiter.
    Seitan Aufschnitt habe ich auch schon von Euren Rezepten gemacht heute. Die ist ganz
    passabel geworden. Man muss sich ja doch umgewöhnen.
    Alles Liebe und vielen Dank für eure Mühe
    Britta

  8. Das Rezept sieht super Lecker aus! :) werde ich demnächst mal ausprobieren. Hast du eine reguläre 28er Pie Fom verwendet, oder welchen Durchmesser hat deine Form gehabt? Liebste Grüße :)

  9. Kann man statt des Sonnenblumenöls auch Rapsöl nehmen (habe davon so viel hier) oder würdest du das geschmacklich nicht empfehlen?

  10. Wurde dieses Jahr zu Ostern nachgemacht und er war suuuuperlecker! Habe 100g Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzt und mich ansonsten komplett ans Rezept gehalten. Richtig fluffig und möhrig :)

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