Pandabrot <3

Wer sein Frühstück mit einem so hübschen Brot beginnen darf, dem kann der Tag nicht mehr viel anhaben :-) Damit kann man Kinderaugen zum Strahlen bringen…

Das Brot sieht nicht nur toll aus, es schmeckt auch lecker und ist sehr locker und fluffig.

Zutaten für eine 30 cm lange Kastenform:

  • 450-500g Mehl
  • 45 g Zucker
  • 3oo g Sojamilch, lauwarm
  • 1 TL Salz
  • 30 g Alsan, weich
  • 1 P Trockenhefe
  • 1 EL Kakao dunkel
  • 1 EL (Koch)Matcha oder grüne Lebensmittelfarbe (am besten Pulver)

Aus allen Zutaten außer den letzten beiden einen geschmeidigen Hefeteig herstellen (eventuell ist etwas mehr Mehl nötig) und diesen 10 Minuten lang zu einem elastischen aber weichen Teig kneten und dann halbieren.

Kakao und Matcha/Lebensmittelfarbe jeweils mit etwas heißem Wasser zu einer Paste vermischen.

Um etwas anschaulicher (oder verwirrender ;-) ) zu gestalten, wie es mit dem Teig weitergeht, habe ich ein Schema zusammengeklöppelt:

Eine Teighälfte mit der grünen Paste färben (A), von der anderen Hälfte ein Drittel abnehmen und mit dem Kakao braun färben (C), die restlichen 2/3 so belassen (B). Diese drei Teigkugeln (A, B, C ) jetzt abgedeckt an einem warmen Ort zur doppelten Größe aufgehen lassen.

Jetzt werden alle Teiglinge nochmal gut durchgeknetet.

Der helle Teig (B) wird halbiert und eine Teighälfte wird in 1/4 und 3/4 große Teigmengen aufgeteilt, die beide zu je einer gleichmäßigen Wurst mit Länge der Kastenform, also 30 cm, gerollt werden (1 und 2). In die größere Wurst (1) habe ich noch ein schmales braunes Würstchen eingearbeitet, was später die Nase ergibt und in der Anleitung so nicht vorkommt. Wer also auch eine Pandanase haben möchte, sollte an dieser Stelle ein wenig von dem braunen Teig nehmen, auf 30 cm rollen, die dickere helle Wurst (1) der Länge nach von oben einschneiden, die braune Wurst reinlegen und den hellen Teig darüber wieder schließen.

Der braune Teig wird gedrittelt und zwei der Teigmengen werden zu je einer 30 cm langen Wurst gerollt (3) und werden später die Pandaaugen sein. Das letzte Drittel wird halbiert und auch diese Teigstücke werden zu 30 cm Würstchen gerollt (6) und werden später mal zu Pandaohren.

Die Teigwürste 1, 2 und zweimal 3 werden wie auf der Skizze zusammngelegt, dabei an den Berührungsflächen etwas befeuchtet.

Das verbliebene helle Teigstück (4) wir jetzt so ausgerollt, daß es 30 cm lang ist und in seiner Breite über das bisher zusammengesetzte Wurstkunstwerk paßt. Dann wird es angefeuchtet und über die Wurstkonstruktion gelegt, daß es seitlich neben Rolle 1 mit der Arbeitsfläche abschließt, vorsichtig etwas andrücken. So, der ohrenlose Kopf wäre fertig und man sieht jetzt nur noch eine rundum helle Teigrolle.

Kommen wir zu dem grünen Teig (A). Von diesem wird ein Viertel (5) abgenommen und zu einer 30 cm langen Wurst gerollt, die etwas plattgedrückt wird, damit sie etwa die Höhe der beiden verbliebenen braunen Würstchen (6) hat. Wie auf dem Bild werden jetzt die Ohrenwürste (6) und mittig davon die grüne Wurst (5) auf der Pandakopfrolle platziert, dabei auch wieder die Berührungsflächen anfeuchten.

So, jetzt muß nur noch das letzte Teigstück (7) so ausgerollt werden, daß es 30 cm lang ist und die gesamte bisher zusammengebastelte Rolle umschließen kann; etwas anfeuchten. Mittig darauf wird jetzt vorsichtig die Pandarolle mit den Ohren nach unten gelegt und mit dem ausgerollten grünen Teig umhüllt und die Naht schön verschlossen.

Jetzt wird die ganze Rolle ganz vorsichtig zur Festigung etwas gerollt und dann mit der Naht nach unten in die vorbereitete (entweder mit Backpapier ausgekleidete oder eingefettete und bemehlet) Kastenform gelegt, abgedeckt und nochmal etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde an einem warmen Ort gehen gelassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist.

Wer mit meiner Anleitung nicht gut zurecht kommen sollte, hier gibt es viele Bilder dazu :-)

vor der Teigruhe

nachher

Den Rohling gut mit Wasser befeuchten und in dem auf 180°C Umluft vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen. Wenn das Brot fertig ist, klingt es bei Beklopfen der Unterseite hohl. Fertig!

Das Brot vor dem Anschneiden schön auskühlen lassen.

Und das war heute das Frühstück für meinen „Großen“, der alles ratzeputz mit leuchtenden Augen verputzt hat :mrgreen:

Als nächstes werde ich das Brot allerdings etwas gesünder, also ohne Zucker und mit Vollkornmehl backen :-)

Mit etwas Übung und Fantasie lassen sich bestimmt noch einige lustige Tiergesichter oder Muster in so ein Brot zaubern.

Den Kakao schmeckt man übrigens nicht heraus, wie es sich mit Matcha verhält, weiß ich nicht, da ich leider noch immer keinen habe :-(

So, und nun viel Spaß beim Backen!

Eure

23 Gedanken zu “Pandabrot <3

    • Dankeschön <3
      Ich mußte gestern abend die Zeit rumkriegen, weil mein Sauerteigbrot ewig gegangen ist… ich habe doch sonst nichts zu tun ;-)
      Liebe Grüße

  1. Ich bin mir total sicher, dass das bei mir absolut scheiße aussehen würde, aber dein Brot sieht suuuuper süß aus. Fast zu schön zum essen <3

  2. Das Schema hab ich überhaupt nicht kapiert, aber der Text und die Fotos haben geholfen :) Das wird bald nachgemacht, sieht nämlich voll gut aus!

  3. :D haha, das erinnert mich an die fimo canes.
    eigentlich ist das das genauselbe nur mit teig statt fimo.
    ich glaube es wird die nächsten wochen sehr viel kuchen geben :D

  4. Bei der Suche nach Rezepten bin ich hier hängengeblieben, ein tolles Rezept, das werde ich ausprobieren. Den Teig mache ich dann mit meinem Brotbackautomaten.
    Da ich Künstlerin bin gefällt mir sowas natürlich besonders.

    Bei der Gelegenheit hinterlasse ich hier noch ein Statment zum vegetariersein:

    Mit der Zeit – je länger man Vegetarier ist, desto weniger will man akzeptieren, dass die meisten Fleischkonsumenten oft weniger feinfühlig und tolerant sind als man sich wünschen würde.

    Es ist am Anfang zunächst der Widerwille Fleisch zu essen, weil wir die Haltung der Tiere einfach nicht “menschenwürdig” haben und die Haltung immer mehr pervertiert.
    Dazu kommt natürlich der Prozess des Schlachtens ansich. Mit der Zeit wandelt sich die Auffassung immer mehr zu einer echten und tief empfundenen Geisteshaltung.

    Ich habe das mal versucht in Worte zu fassen und da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt,
    habe ich als Künstlerin versucht das bildlich darzustellen. Die Form des Comcics macht das ganze vielleicht zugänglicher siehe:

    ++++++++++++ http://www.mausebaeren.com/veggie.html +++++++++++++

    Falls man eine Erklärung braucht – und das ist immer wieder nötig, kann man das wohl genauso weitergeben.

    Also nutzt diesen Link, wenn Euch selbst die Worte fehlen.

    Viele Grüße,
    Christine

  5. Hallo,
    ich will mich am Wochenende auch mal dran versuchen.
    Bisher bin ich aber irgendwie nie so richtig mit Trockenhefe klargekommen und habe immer lieber frische Hefe verwendet. Macht das denn für das Rezept irgendeinen Unterschied? Vielleicht muss ich der Trockenhefe auch einfach nochmal eine Chance geben, als ich sie zuletzt verwendete, waren meine Back“künste“ auch noch etwas… nunja…

    Liebe Grüße und danke für dieses tolle Rezept (+Bild, das ich dann noch bis zum Wochenende durchdenken muss ;-) )
    Marie

    • Hallo Mariie,
      ich denke, daß das Rezept auch mit Frischhefe gehen sollte. Dann würde ich aber mit einem Vorteig beginnen (wenn du gerne mit Frischhefe arbeitest, kennst du das bestimmt, oder?). Es kann sein, daß sich die Gehzeiten etwas ändern, also zwischendurch mal vorsichtig nach der Größe des Rohlings schauen. Frischhefe ist ja grundsätzlich schon die bessere Wahl, aber ich backe dafür oftmals zu spontan und habe deshalb immer die Tütchen im Haus ;-). Wenn man einmal dran ist, ist es gar nicht so kompliziert, wie es erstmal aussieht ;-)
      Viel Spaß und berichte doch mal, wie es geklappt hat! Würde mich freuen :-)
      Liebe Grüße

      • Hallo,

        über drei Stunden stand ich am Wochenende in der Küche… und ich habe die Geh-Zeiten schon per Mikrowelle verkürzt. Aber es hat sich wirklich gelohnt!
        Es hat super geklappt. Ich bin mit deiner Anleitung super klargekommen, besonders das Schema war sehr hilfreich! Beim nächsten Mal schaue ich dann nur noch darauf.
        Hier gibt’s ein Bild zu meinem Ergebnis:

        Hast du schon die Variante mit weniger Zucker/Vollkornmehl versucht? Ich fand mein Ergebnis nicht sehr „brotig“ und habe eher überlegt das nächste Mal mehr Zucker zu nehmen und dann eher etwas in Richtung Panda-„Hefezopf“ zu bekommen.

        Danke für das tolle Rezept :)

        • Hallo Marie,
          wow, die viele Arbeit hat sich aber gelohnt, dein Pandabrot sieht toll aus <3 !!!!! Geschmacklich ist das Rezept halt ein Weißbrot…ich hatte bisher leider noch keine Muße, es mal als "richtiges" Brot zu backen, habe es aber immer noch vor ;-) Es freut mich, daß du mit meinem Schema gut zurecht gekommen bist :-) , mir hat eine schriftliche Anleitung alleine nicht ausgereicht, ich habe es gerne übersichtlicher :-D
          Liebe Grüße

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