Veganer Schokokuchen mit der besten Schokoglasur der Welt!

Ja, der Titel ist ganz schön selbstbewusst gewählt. Und natürlich entspricht er nur meiner persönlichen Meinung, aber ehrlich… sobald diese beinahe pechschwarze Glasur über den Kuchen fließt, fällt es mir schwer, zu glauben, dass das auch nur Irgendjemanden kalt lässt! :D Schokokuchen geht halt immer. Und über all die Jahre als Veganerin, habe ich mittlerweile mein Lieblingsrezept gefunden. Ich präsentiere feierlich!

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Tatsächlich ist dieses Rezept ein Hybrid aus sämtlichen Schokokuchen-Rezepten von Chefkoch und Co. Ich habe hin und her probiert und manchmal, aus Mangel an genügend Zutaten, improvisiert… bis das hier entstand.

Was ihr für den Kuchenteig benötigt:

  • etwa 200 Gramm Weizenmehl
  • etwa 200 bis 250 Gramm Zucker, je nachdem wie schrecklich süß ihr es mögt
  • ein Päckchen Vanillezucker
  • einen bis eineinhalb Teelöffel Natron
  • etwa 40 bis 50 Gramm Kakaopulver
  • und eine Prise Salz

Das mische ich alles gründlich in einer Schüssel. In einer anderen Schüssel mixe ich folgende Zutaten:

  • etwa 220 bis 250 ml lauwarmes Wasser, je nachdem wie hoch eure Zuckermenge ist
  • 75 ml recht neutral schmeckendes Öl, wie Raps- oder Sonnenblumenöl
  • und einen Teelöffel Essig

Wer Nüsse mag, hat jetzt die Möglichkeit die noch schnell in den Teig zu schmeißen. Besonders Mandeln favorisiere ich darin sehr. Ansonsten werden nun alle Zutaten miteinander vermischt, bis ein relativ flüssiger Teig entsteht, der passend für eine runde Form mit 20 cm Durchmesser ist. Die gehört natürlich mit Margarine eingefettet, wenn man nicht gerade mit Silikonformen backt. Bei 175 Grad muss er rund 50 Minuten im Ofen bleiben. Ich backe mit Ober- und Unterhitze. Stäbchenprobe nicht vergessen. :)
Während der Kuchen abkühlt: Schokoglasur incoming!

Was ihr für die Glasur benötigt:

  • etwa 130 Gramm Zucker
  • 40 bis 50 Gramm Margarine
  • 2 Esslöffel Kakaopulver
  • 3 Esslöffel Sojamilch

Den Zucker und die Margarine lasse ich im Topf bei mittlerer Hitze ein wenig karamelisieren, bis der Kakao und die Sojamilch hinzukommen. Damit nichts anbrennt, schalte ich die Temperatur etwas runter und bleibe beim Topf stehen, wobei ich immer wieder rumrühre. Die Glasur brennt schneller an, als man denkt… also bloß nicht von hungrigen Mäulern, die um einen herumschwirren, ablenken lassen.
Es gehört ein kleines bisschen Gefühl dazu, um zu wissen, wann man den Topf vom Herd nehmen kann, aber ihr erkennt es sicher schnell, sobald die Konsistenz beinahe honigartig geworden ist. Dann ist die perfekt!
Wenn der Kuchen soweit abgekühlt ist, dass er sich ohne Probleme von der Form lösen lässt, kommt er auf einen passenden Teller und wird mit der Schokoglasur übergossen. Theoretisch lässt sich der Kuchen nun noch etwas dekorieren. Zum Beispiel mit Zuckerperlen, Krokant oder Nüssen.

Bis ganz bald,

Erbse

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4 Gedanken zu “Veganer Schokokuchen mit der besten Schokoglasur der Welt!

  1. Soo, vor drei Tagen habe ich dieses Rezept hergenommen und war seeeehr gespannt, ob es mir wohl gelingt. Bin seit der Umstellung auf vegan und nach einigen absolut nicht essbaren tierfreien Kuchen nicht mehr so der Backcrack und eher Typ „Bio-Backmischung“. Ich habe natürlich etwas verändert, nämlich Dinkelmehl verwendet statt Weizen, Rohrzucker (190 g) statt Weißem, noch eine Hand Schockostreußel rein und sehr grob gehackte Mandeln und Haselnüsse.Ach ja, und ich hab Muffins draus gemacht. 14 Silikonförmchen wurde voll.
    Zubereitung: Echt easy. Da lohnt sich zeitlich die Backmischung kaum mehr ;) Der Guss ist mir gut gelungen und wirklich superlecker. Muffinverkostung Tag 1, quasi noch warm: Joa, kammer ess. Aber irgendwas fehlt. Der vollmundige Geschmack. Konsistenz aber echt top. Tag 2: Hm, irgendwie besser, ich ess noch ein, und noch ein und…ähhhh, ja, jetzt kein mehr. Wegen der Figur, is klar ;) Tag 3: Yammi! Wo kommt plötzlich dieser volle Geschmack her? Sie sind total saftig und schokoladig und einfach lecker! Cool. Die mach ich wieder. Jetzt lebt noch genau einer. Aber den heb ich auf. Für morgen. Mein Omni-Mann muss nun unbedingt mal kosten.
    Und an dieser Stelle nun endlich: Danke fürs Rezept :)

  2. Super Rezept, Kuchen ist fantastisch geworden.
    Die Glasur mutierte bei mir zu einem riesen Kakaobonbon :-D die Zuckermargarinemischung war wohl zu lange auf dem Herd…

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