Über die Autoren

Zombiekatze

Als ich meiner Mutter vor einiger Zeit am Telefon mitteilte, dass ich von nun an vegan leben möchte (ich war nicht sicher wie sie reagiert und hatte daher erstmal vorsichtig die Formulierung „ohne tierische Produkte“ gewählt um sie nicht mit dem Wort vegan abzuschrecken), da hat sie, für mich sehr überraschend, ziemlich positiv und vorallem gar nicht erstaunt reagiert. Sie sagte mir, es sei ihr immer schon klar gewesen, dass ich diesen Schritt irgendwann gehen würde. Und wenn ich zurückdenke, dann ist es wahrscheinlich wirklich so, dass es sich schon sehr früh bei mir abgezeichnet hat, wohin ich mich entwickeln würde. Ich habe Tiere immer abgöttisch geliebt, schon von kleinauf wollte ich gerne Haustiere haben, vorallem eine Katze. Wegen der Tierhaarallergie meiner Oma wurde ich dann mit Hamstern und einem Kaninchen, welches mich bis heute begleitet „abgespeist“. Das soll diesen Tieren gegenüber nicht negativ klingen, ich habe sie sehr geliebt und liebe mein Kaninchen heute noch, aber der Traum von einer eigenen Katze war trotzdem immer da. Im Sommer 2008 haben mein Freund und ich dann 2 Babykatzen, die von ihrer Mutter verstoßen wurden, gefunden und aufgezogen. Inzwischen sind wir die Dosenöffner dieser beiden Miezen, sowie einer dritten, die sich etwas später dazugesellte. Seitdem beschäftige ich mich wesentlich mehr als vorher mit Tierrechten und Tierleid und wie man versuchen kann, es zu verhindern. Vegetarisch oder vegan lebte ich zu der Zeit nicht, ich habe diesen Gedanken immer etwas verdrängt, wie ich gestehen muss. Zwar hatte ich zuvor schon einige Jahre vegetarisch gelebt, etwa zwischen meinem 10. und 14. Lebensjahr. Zu dieser Zeit war ich jedoch einfach noch zu jung um mich richtig mit gesunder Ernährung auseinanderzusetzen. Ich habe mich vegetarisch ernährt, aber nicht unbedingt gesund, so dass ich leichte Mangelerscheinungen bekam. Deswegen habe ich es vorerst wieder aufgegeben. Im August 2009 beschloss mein Freund dann, weitgehend vegetarisch zu leben und ich habe dann hin und wieder auch Tofu gegessen und mir immer mehr und mehr Gedanken darüber gemacht, was ich eigentlich will und ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, weiter Fleisch zu essen, obwohl ich es doch eigentlich gar nicht brauche, sondern es quasi nur „Genussmittel“ war. Ende Februar 2010 schwirrte mir davon so der Kopf, dass ich anfing, im Internet zu recherchieren und mich erstmals richtig zu informieren. Es dauerte nur wenige Stunden, bis mir ich absolut sicher war, das Experiment, vegan zu werden wagen zu wollen. Eine Große Entscheidungshilfe war mir dabei die Peta2 Doku „Nessi wird vegan“ und auch der Kontakt zu Erbse. Ich habe diese Entscheidung seitdem keine Sekunde bereut, im Gegenteil. Ich bin immer glücklicher damit. Ich lerne jeden Tag dazu, entdecke neue Gerichte, habe Spaß daran, mich gesund und ausgewogen zu ernähren und fühle mich einfach Wohl in meiner Haut. Mir liegt daher dieser Blog sehr am Herzen, da es für mich in der Zeit, in der ich diese Entscheidung getroffen habe, eine große Hilfe war, vegane Blogs und ähnliches zu lesen und ich fände es schön, wenn dieser Blog auch anderen Menschen bei dieser Entscheidung hilft oder ihnen auch einfach nur Spaß macht. Ach ja, ich bin übrigens 26 Jahre alt und mein Internet-Nickname ist Zombiekatze  ;)

februar 2015 erbseErbse

Mein Spitzname ist „Erbse„, ich bin 27 Jahre alt und seit Januar 2010 Veganerin.  (Text ist in Bearbeitung!)

RoteRatte

Ich möchte mich euch gerne als RoteRatte vorstellen.
Geboren bin ich 1981; ich bin verheiratet, habe zwei Kinder (1,5 und 4 Jahre alt) und wir leben mit einem netten Haufen, hauptsächlich von ihren Vorbesitzern nicht mehr gewollter und/oder schlecht gehaltener, Tiere zusammen auf einem alten Resthof auf dem Lande. Das sieht jetzt erstmal sehr klassisch und spießig aus, aber wir sind schon eher die Alternativlinge hier im Dorf (;

Mein Mann und ich, wir sind beide Tierärzte aus dem Nutztierbereich. Mich hält derzeit zum einen meine mich sehr erfüllende Mutterrolle von dieser Tätigkeit ab, aber zunehmend auch meine sich immer weiter verändernde Einstellung und Sichtweise bezüglich der Nutztierhaltung an sich. Mein Mann arbeitet als leitender Tierarzt auf einem Schlachthof und ist dort neben der Lebensmittelhygieneüberwachung natürlich für den Tierschutz zuständig.

Seit meinem 14ten Lebensjahr esse ich kein Fleisch mehr, mit Ausnahme einer heute beschämenden Zwischenzeit, in der ich Fisch gegessen habe.
Meinen Mann habe ich als überzeugten Fleischesser kennengelernt. Er wurde im Laufe der Zeit erst Solidaritäts- und später überzeugter Vegetarier.
Unsere beiden Kinder leben natürlich auch fleischlos; der Große schon mit einem absoluten Selbstverständnis, da Tiere schließlich seine Freunde sind.

Ich bin sehr ländlich aufgewachsen, wir selber hatten Schafe, Kaninchen und Hühner, die zum Schlachten bestimmt waren, mein Onkel einen Bauernhof, auf dem ich oft geholfen habe. Tiere zu töten und zu essen war etwas völlig Normales und wir waren als Kinder auch oft beim Abziehen und Ausweiden dabei. Aber mit meinem heranwachsenden Bewußtsein für mich und die Welt, wuchs auch mein Unverständnis für das Töten der von mir doch so geliebten Tiere und es fiel mir zunehmend schwerer sie zu essen.
Ausschlaggebend für meinen Entschluß keine Tiere mehr zu essen, war die Sendung „Achtung lebende Tiere“. Nachdem ich abends beim Fernsehgucken zum ersten Mal richtig mit der Grausamkeit von Massentierhaltung und Tiertransporten und dem Wahnsinn des Fleischkonsums konfrontiert und zutiefst erschüttert worden war, aß ich ab dem nächsten Tag keine Tiere mehr. Meine beste Freundin machte auch mit.
Und das war damals gar nicht so einfach wie heute – wir beide gründeten in unserem Umfeld quasi eine neue Randgruppe mit unserer Gesinnung, Fleischersatzprodukte kannte man bei uns zunächst nicht, das Internet als Informationsquelle auch nicht, das nächste Reformhaus war 40km entfernt… aber ich bin trotzdem nicht verhungert und sogar weiter gewachsen ( ;

Das Tiermedizinstudium und das Arbeiten mit sämtlichen Verordnungen und Gesetzen aus den Bereichen Tierschutz, Milch-, Fleisch- und Lebensmittelhygiene und die dazugehörigen Praktika (unter anderem mehrere Wochen auf einem Schlachthof), die Handaufzucht eines Ferkels und das enge Zusammenleben mit ihm in meiner 26qm Ein-Zimmer-Wohnung, die Zeit in der Klinik für Wiederkäuer, die Einblicke hinter die Kulissen der Nutztierhaltung und in die Arbeit meines Mannes, die Verantwortung den eigenen Kindern gegenüber und der alltägliche Wahnsinn der industriellen Billigproduktion tierischer Lebensmittel mit all ihren Folgen, bestärkten und bestärken mich in der Entscheidung fleischlos zu leben!

Als ich anfing das Buch „Tiere essen“ von J. S. Foer zu lesen, begann ich nochmal über vieles nachzudenken und kam ins Grübeln, ob es ausreicht einfach nur keine Tiere zu essen… ich begann mich zu informieren…
Der zunächst einzige Kontakt zu Veganern war der übers Internet und endete eigentlich meistens mit Parolen wie „Vegetarier sind Mörder“ und hinterließ vorwiegend den Eindruck, es hier mit einem militanten, intoleranten und verurteilenden Völkchen zu tun zu haben. Nicht besonders reizvoll, leider.
Dann unterhielt ich mich einige Male mit Erbse über Veganismus, da es ihr anfangs ähnlich ging wie mir und das Thema wurde mir dann doch schnell zugänglicher. Ich wurde neugierig und wollte einfach mal ausprobieren vegan zu kochen und zu backen. Dazu muß ich sagen, daß Kochen und Backen mit zu meinen liebsten Hobbys gehören.

Ich entschloß mich also für Erbse einen veganen Kuchen zu backen und fing an es auszuprobieren… und war sehr schnell sehr überrascht, wie einfach und entbehrungsfrei das ist! Dann ärgerte ich mich sogar, nicht schon viel früher auf die Idee gekommen zu sein! Wie überflüssig doch Eier, Milch, Sahne, Butter und andere Tierprodukte beim Backen sind (wenn man nicht gerade eine Biskuit-Sahne-Torte mit rotem Fondantüberzug im Auge hat und wie ich nicht sonderlich auf den Geschmack aufschlagbarer Sojasahne und mit veganem Fondant auf Kriegsfuß steht und auf der Suche nach der Perfektion des veganen leuchtend roten Lebensmittelfarbstoffs verzweifelt…, aber es gibt ja zum Glück noch genug andere Tortenvarianten und man lernt ja nie aus)!!!

Das Kochen habe ich heimlich einfach auf vegan umgestellt, da mein Göttergatte von der Idee nicht so begeistert war und das Ergebnis war verblüffend: meine Männer haben es einfach nicht gemerkt (wenn es nicht gerade um etwas Überbackenes ging; aber mittlerweile habe ich eine Hefeschmelzvariante gefunden, an die sich alle gewöhnen konnten)!

So, das war Anfang des Jahres 2011 und seitdem koche und backe ich also ausschließlich vegan und bin begeistert! Ich als alter Kreativling kann mich richtig dabei austoben Rezepte zu veganisieren und neu zu entdecken und es macht mir wahnsinnigen Spaß, noch viel mehr selbermachen zu können und zu müssen und mein Gewissen findets auch super.
Meine Kinder und mein Mann mögen mein Essen genauso gerne wie vorher, meine Kuchen und Torten sind genauso gefragt wie vorher und bei sämtlichen Gelegenheiten in Kindergarten und Spielkreisen, auf Kindergeburtstagen etc. kommen meine Kreationen bei Kindern und Erwachsenen genauso gut an wie vorher.

Ich möchte noch anmerken, daß wir (noch) nicht vollkommen aber überwiegend vegan leben. Wir haben es uns zur Grundlage beim Konsumieren gemacht, tierische Produkte in jeder überflüssigen und ersetzbaren Form möglichst zu vermeiden. Da sie fast überall überflüssig und einfach zu ersetzen sind, wird der Anteil solcher Produkte in unserem Haushalt zunehmend geringer und hat sich gerade auch in Bezug auf Lebensmittel mittlerweile sehr drastisch reduziert.

Wir befinden uns mit unserer Familie in einem Entwicklungsprozeß und ich bin grundsätzlich überzeugt davon, daß der vegane Weg einer der richtigen Wege für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Welt ist und für mich persönlich auch sein wird.

Ich freue mich sehr darauf, einige meiner Rezepte mit euch teilen zu dürfen und bin gespannt auf euer Feedback!
Was euch bei mir erwarten wird, sind wahrscheinlich hauptsächlich veganisierte klassische Hausmannskost und Vleischgerichte, Kuchen und Gebäck und kindgerechte Dinge, die auch für Kinderpartys oder derartiges geeignet sind. Also eher bodenständiges und familientaugliches Nom denke ich, nichts abgefahrenes (=

Wow, das war eine lange Vorstellungsgeschichte. Vielen Dank, wenn es euch interessiert hat und ihr bis hier durchgehalten habt (=

48 Gedanken zu “Über die Autoren

  1. No offense, aber ich habe bereits aufgehört zu lesen als ich das erste mal „Leiche“ in Erbses Text las.
    Ich mag dich wirklich sehr gerne Erbse, also du bist mir sehr sympathisch von dem was ich bisher so von dir kenne, aber bitte werde doch nicht zu einer militanten Veganerin! Das sollte jeder ungefärbt selber entscheiden und das Wort Leiche als Ersatz zum Wort Fleisch zu wählen ist wirklich mehr als unglücklich gewählt und wirkt hier schon fast manipulierend.

    Ich schätze mal, dass du auch nicht möchtest, dass irgendwann einmal Frutarier kommen und dich als Pflanzenmörder und Pflanzenleichenfresser bezeichnen.

    Ich weiß, dass du niemanden dazu überreden möchtest und eigentlich auch niemandem ein schlechtes Gewissen machen möchtest, aber dann spare dir doch bitte so Wörter wie Leiche in dem Zusammenhang!

    • Hallo Coco,
      danke für deinen Beitrag.
      Ich empfinde das Wort „Leiche“ in diesem Zusammenhang nicht als manipulierend. Im Prinzip ist es doch eine Definition für einen leblosen Körper/einen Teil eines toten Körpers. Ob dieser nun von Mensch oder Tier ist, ist in meinen Augen letztlich egal, denn wenn ein geliebtes Haustier verstirbt ist der Kadaver doch auch kein Fleisch. Zumindest in meinen Augen nicht, und ich denke auch nicht, dass andere Menschen dies so sehen würden.
      In meinem Text geht es um meine kleine vegane Geschichte, nicht mehr aber auch nicht weniger. – Vielleicht möchtest du die Zeilen doch noch zu Ende lesen um verstehen zu können, weshalb ich ausgerechnet das Wort „Leiche“ verwendet habe.

      In keinster Weise habe ich von bösen Fleischessern gesprochen, sodass ich meinen Text wirklich nicht anmaßend finde. Genau genommen geht es ja sogar um meine Familie, die ich liebe und um meine damalige kindliche Sicht der Dinge.

      Lieben Gruß,
      Erbse

      • Nunja. Sicherlich hast du damit recht und auch Henrik und Zombiekatze haben recht, das sage ich nun wirklich nicht.
        Aber es geht doch vielmehr um die Gefühle die an das Wort Leiche geknüpft sind. Wenn man also (absichtlich) ein anderes Wort als Fleisch benutzt(‚Tschuldige wenn ich dir das einfach mal so unterstelle, aber ich gehe nicht in den Supermarkt zu Leichentheke und bestelle mir dort 250g Schweineleiche…)möchte man damit etwas bei den Lesern bezwecken.
        Habe deinen Text jetzt auch fertig gelesen und du schreibst selber, dass dich die Szene abgeschreckt hat, eben weil sie so ist, zu missionarisch, zu radikal. Deshalb verstehe ich eben gerade nicht die Nötigkeitig für die Verwendung des Wortes Leiche in deinem Text. Man hätte auch einfach Fleisch schreiben können.

        Ich will hier wirklich keine böse Kritik äußern, aber ich denke mir, dass du ja nicht nur veganer/vegetarier hiermiet erreichen möchtest, sondern auch omnivoren, wie du es so schön in deinem Video gesagt hast. :)
        Ich bin auch wirklich nicht abgeneigt veganes mal auszuprobieren, mir schwebt das schon relativ lange im Kopf herum zum Beispiel auch mal Saitan zu machen.
        Auch wenn ich mir ein fleischloses Leben wohl nicht vorstellen kann.
        Aber wie du siehst, ich bin dem ganzen nicht abgeneigt, finde eben nur die Wortbenutzung Leiche ein wenig absurd.
        Werde hier ab und zu mal vorbei schauen und auf ein leckeres einfaches Rezept nach meinem Geschmack hoffen! :)

        • Hi ich wollte mal ein Kompliment zu deinem Blog aussprechen und hier noch mein Statement abgeben.

          Das Wort Leiche ist durchaus negativ behaftet, man denkt an Tod, Verwesung und Krankheit. Da muss man sich halt Fragen wo man die Leute abholen will um Sie nachdenklich zu stimmen.
          Das Wort Fleisch klingt da natürlich besser. Aber das liegt wohl mit unter daran, dass viel Geld in Marketing, so wie das bei vielen Produkten der Fall ist, geflossen ist.
          „Fleisch, ein Stück Lebenskraft“ verkauft sich einfach besser als „schwer belastete, abgetrennte Leichenteile“, was aber nichts an der Tatsache ändert, das zu sein.

          Lg Phil

    • Fleisch welches wir konsumieren ist an sich auch nur ein Stück einer Leiche. Ein verarbeitetes Leichenteil ist zwar auch Fleisch aber nunmal auch Teil einer Leiche. Also sollte man es auch als dieses bezeichnen dürfen/können.

      Dein abgetrennter Arm ist auch ne Fleischmasse und ein Leichenteil…

      Ach und ich konsumiere übrigens Leichenfleisch, wollts nur mal anmerken :)

    • Es wurde zwar schon beantwortet, aber dennoch nochmal:

      Wort Leiche als Ersatz zum Wort Fleisch zu wählen ist wirklich mehr als unglücklich gewählt und wirkt hier schon fast manipulierend.

      „Manipulierend“ ist es, Tiere in kleine Stücke zu zerhacken, in Folie einzupacken und das unter Phantasiebezeichnungen zu verkaufen, damit auch ja nichts daran erinnert, das man die Überreste ermordeter Tiere vor sich hat. Für die Kinder gibts „Gesichtswurst“ und wenn sie fragen, wo das herkomme werden die übelsten Lügengeschichten zusammengesponnen. Keinem Kind wird gesagt, dass für sein „Fleisch“ einem Tier die Kehle durchgeschnitten wurde, für sein „Ei“ ein Küken vergast und für sein Glas Kuhmilch ein Kalb als lebender Abfall der Milchproduktion im Schlachthaus endete. *Das* ist manipulierend.

      Ich schätze mal, dass du auch nicht möchtest, dass irgendwann einmal Frutarier kommen und dich als Pflanzenmörder und Pflanzenleichenfresser bezeichnen.

      Immer nur eine Frage der Zeit, bis der Pflanzenmörder-Rechtfertigungsversuch vorgebracht wird. Bitte erst einmal informieren: http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html#pflanzenrechte

      Und zuletzt zum Begriff „militant“ (oder „aggressiv“): Wer ist militanter/aggressiver? Die Leute, die empfindungsfähige Lebewesen aus purer Bequemlichkeit (denn eine andere Rechtfertigung für Nicht-Veganismus gibt es hier und heute nicht) umbringen lassen oder die Leute, die anderen einen Spiegel vorhalten, in dem sie sich nicht sehen wollen?

      • Was erzählst du da?

        Ich habe als Kind auch diese Wurst mit „Gesichtern“ gegessen und meine Mutter hat nicht behauptet, das wüchse an Bäumen. Wenn es Kotelett gab, lagen die Leichenteilstücke (bzw. genauer: das Kotelett, welches einen bestimmten Teil des (toten) Tiers bezeichnet) regelmäßig auf dem Küchentisch zum Ausbluten. Keiner von uns hat je geglaubt, es handele sich um Kirschsaft.
        Wir wussten alle, woher das kommt. In Kinder-Sachbüchern steht es und in der wurde Schule darüber aufgeklärt. Dokus gibt es auch genug darüber im Nachmittagsprogramm, auch über Massentierhaltung und Fließbandschlachten von Hühnern. So eine Doku habe ich selbst in den 90ern gesehen.

        Die „Information“, die du verlinkst, ist genauso solide wie die Rechtfertigungsversuche von Schächtern, die auf den Koran hinweisen, in dem steht, dass man Tiere so und so zu schlachten hätte. Steht doch Schwarz auf Weiß, was richtig ist, willst du sagen?
        Besonders „seriös“ auf der Veganismus-Seite sind die vielen Widerlegungen der Behauptungen ohne Verweis auf wissenschaftliche Arbeiten. Woher beziehen die nur ihre Infos über die Inuit? Von welchem Geld sollen die Inuit ihrer Meinung nach in den Supermarkt gehen? Ist es ethisch vertretbar, sie dazu zu zwingen ihre Kultur aufgeben und z.B. nach Deutschland abzuwandern, damit sie dort vegan leben können?
        Ist es ethisch vertretbar, einen Löwen dazu zu zwingen, keine Antilopen mehr zu jagen, indem man das Tier z.B. in eine Einöde oder den nächsten Aldi-Markt vertreibt?

        Die „Vermeidung des Vermeidbaren“ bezieht sich laut Veganismus.de wohl auch nur auf die Ausbeutung oder Nutzung von Produkten nichtmenschlicher Tiere. Die Tatsache, dass martin einen Computer benutzt und auf eine Internetseite verweist, lässt mich vermuten, dass sein veganismus bei menschlichen Tieren (bzw. Menschen) aufhört.
        Rechte hat für mich nur jemand, der auch Pflichten hat. Warum sollte der Mensch nicht das Recht haben zu töten, um zu essen, während es andere omnivore Tiere sehr wohl haben, um ihren Speiseplan abzurunden (z.B. Chimpansen)?
        Wenn der gesunde Löwe laut Tierrecht (= Menschenrecht) das Recht hat zu leben (ebenso wie die Antilope), hat er nicht auch die Pflicht leben zu lassen? Inwieweit kann er eine Pflicht wahrnehmen?

        „„Manipulierend“ ist es, Tiere in kleine Stücke zu zerhacken, in Folie einzupacken und das unter Phantasiebezeichnungen zu verkaufen, damit auch ja nichts daran erinnert, das man die Überreste ermordeter Tiere vor sich hat.“

        Hmm… Hackfleisch. Rot, zerhackt, verwurstelt, weiße Fettkrümel. Auslaufendes Blut und Fleischsaft an der Unterseite, wenn man es ein wenig liegen lässt.
        Vielleicht denkt ja ein Veganer wie du anders, aber ich als Omnivore käme auch ohne Kenntnisse nicht auf die Idee, es handele sich um mit rote Beete gefärbte Spaghetti mit Tomatensuppe und Tofustückchen.
        Was ist mit Gänseleber oder Hähnchenherzen? Kuhzunge oder Ochsenschwänzen? Alles Kunstworte, die nicht an die Herkunft erinnern?

        Fleisch ist eine Bezeichnung für essbare Leichenteile, die noch nicht so weit verwest sind, dass man sie nicht mehr essen könnte.
        Müssen wir künftig Tofu korrekterweise als denaturiertes Sojaeiweiß, dem verdauunghemmende Giftstoffe, die ansonsten drin wären, entzogen worden sind, bezeichnen? Denaturiert klingt doch irgendwie unnatürlich und manipuliert und Giftstoffe sind auch nicht lecker, oder nicht?

        • Ich habe als Kind auch diese Wurst mit „Gesichtern“ gegessen und meine Mutter hat nicht behauptet, das wüchse an Bäumen. Wenn es Kotelett gab, lagen die Leichenteilstücke (bzw. genauer: das Kotelett, welches einen bestimmten Teil des (toten) Tiers bezeichnet) regelmäßig auf dem Küchentisch zum Ausbluten. Keiner von uns hat je geglaubt, es handele sich um Kirschsaft.

          Schön, dass das bei dir so gewesen ist. Du willst jetzt aber nicht wirklich behaupten, das träfe auf einen signifikanten Anteil der jetzigen Bevölkerung zu?

          Die „Information“, die du verlinkst, ist genauso solide wie die Rechtfertigungsversuche von Schächtern, die auf den Koran hinweisen, in dem steht, dass man Tiere so und so zu schlachten hätte. Steht doch Schwarz auf Weiß, was richtig ist, willst du sagen?

          Den Vergleich mit dem Schächten verstehe ich nicht (was willst du mir damit sagen?). Was ich sagen will, ist nicht, dass alles eindeutig sei, sondern dass man sich a) informieren kann (bevor man Behauptungen aufstellt) und b) nicht alles, was man glaubt zu wissen, richtig ist.

          Besonders „seriös“ auf der Veganismus-Seite sind die vielen Widerlegungen der Behauptungen ohne Verweis auf wissenschaftliche Arbeiten.

          Das FAQ ist eine Sammlung von kurz gefassten Antworten, kein Lehrbuch. Daher werden dort nur so naheliegende Antworten gegeben, die entweder keine Verweise brauchen oder Verweise werden an den verlinkten Stellen gegeben. Wofür fehlt denn was?

          Woher beziehen die nur ihre Infos über die Inuit? Von welchem Geld sollen die Inuit ihrer Meinung nach in den Supermarkt gehen? Ist es ethisch vertretbar, sie dazu zu zwingen ihre Kultur aufgeben und z.B. nach Deutschland abzuwandern, damit sie dort vegan leben können?

          Einfach dem Link folgen. Dann kommt man zu einem Zeitungsartikel von jemanden, der dort gewesen ist. Und ja, die Teile der Kultur, die auf Mord und Ausbeutung beruhen aufzugeben, ist ethisch nicht nur vertretbar, sondern zwingend notwendig. Alles andere wäre genauso absurd, wie die Behauptung, die Genitalienverstümmelung von Mädchen in Afrika sollte man erhalten, weil es „Kultur“ ist.

          Ist es ethisch vertretbar, einen Löwen dazu zu zwingen, keine Antilopen mehr zu jagen, indem man das Tier z.B. in eine Einöde oder den nächsten Aldi-Markt vertreibt?

          Du scheinst nicht verstanden zu haben (oder zu wollen), dass Löwen und andere Karnivoren keine Wahl und kein ethisches Verständnis haben. Sie genauso zu behandeln wie Menschen, die sowohl die Wahl als auch das Verständnis haben, ist unsinnig. Warum wohl sind Kinder bis 12 Jahre nicht rechtsfähig? Weil genau das (das mangelnde Unrechtsbewusstsein) beachtet wird und sie deshalb nicht genauso schwer bzw. gar nicht für die gleichen Vergehen bestraft werden, wie Erwachsene.

          Die Tatsache, dass martin einen Computer benutzt und auf eine Internetseite verweist, lässt mich vermuten, dass sein veganismus bei menschlichen Tieren (bzw. Menschen) aufhört.

          Interessant, dass du meinen Computerhersteller kennst und zurückverfolgst, unter welchen Umständen er hergestellt wurde. Soviele hellseherische Fähigkeiten wünsche ich mir auch.

          Rechte hat für mich nur jemand, der auch Pflichten hat.

          Ahja. Das heißt Kleinkinder, manche geistig Behinderten und demente Menschen, denen das geistige Verständnis von Rechten fehlt und die damit auch keine Pflichten wahrnehmen können, haben bei dir keine Rechte. Ich fürchte mit dieser Position kommst du nicht weit.

          Warum sollte der Mensch nicht das Recht haben zu töten, um zu essen, während es andere omnivore Tiere sehr wohl haben, um ihren Speiseplan abzurunden (z.B. Chimpansen)? Wenn der gesunde Löwe laut Tierrecht (= Menschenrecht) das Recht hat zu leben (ebenso wie die Antilope), hat er nicht auch die Pflicht leben zu lassen? Inwieweit kann er eine Pflicht wahrnehmen?

          Menschen = haben die Wahl. Andere Tiere = haben sie nicht. S.o.

          Müssen wir künftig Tofu korrekterweise als denaturiertes Sojaeiweiß, dem verdauunghemmende Giftstoffe, die ansonsten drin wären, entzogen worden sind, bezeichnen? Denaturiert klingt doch irgendwie unnatürlich und manipuliert und Giftstoffe sind auch nicht lecker, oder nicht?

          Kannst du gerne machen, der Sinn erschließt sich mir jedoch nicht. Fleisch als Leichenteile zu konkretisieren hat den Hintergrund, dass Tiere zu töten eine ethisch relevante Frage ist. Pflanzen (auch Sojabohnen) zu töten, ist nicht ethisch relevant, weil Pflanzen das niedrigste Kriterium der ethischen Berücksichtigungswürdigkeit (die Empfindungsfähigkeit) nicht haben, von weiteren Kriterien wie den Besitz von Interessen ganz zu schweigen.

        • Das heißt Kleinkinder, manche geistig Behinderten und demente Menschen, denen das geistige Verständnis von Rechten fehlt und die damit auch keine Pflichten wahrnehmen können, haben bei dir keine Rechte.

          Genau deshalb schrieb ich „der gesunde Löwe“. Wenn der gesunde, erwachsene Löwe in der Lage wäre, Pflichten wahrzunehmen, dann gelten die Rechte in meinen Augen auch für seine Kinder und behinderte Artgenossen. Der erwachsene Löwe hat schließlich auch die Pflicht/Verantwortung für deine hilfbedürftigen Artgenossen. Der Mensch ist übrigens nicht sein Artgenosse.

          Da aber auch ein gesunder Löwe keine ethischen (= menschlichen) Pflichten wahrnehmen kann, hat er in meinen Augen kein RECHT, sondern sollte allenfalls TierSCHUTZ genießen.
          Genau wie unsere Kinder besonderen Schutz genießen und manche Pflichten altersbedingt noch nicht wahrnehmen können. Pflichten haben sie trotzdem auch in jungen Jahren.

          Menschen = haben die Wahl. Andere Tiere = haben sie nicht. S.o.

          Also willst du sagen, dass Chimpansen keine Wahl haben? Warum vernaschen sie kleine, hilflose Äffchen? Aus Bosheit? Oder weil die auf ihrem omnivoren Speiseplan stehen?

          http://www.3sat.de/page/?source=/nano/news/104957/index.html

          Pflanzen (auch Sojabohnen) zu töten, ist nicht ethisch relevant

          Es ging nicht um ethische Relevanz, sondern um korrekte Bezeichnung. Mir persönlich genügt die Bezeichnung Fleisch, da ich als aufgeklärter Mensch weiß, dass Fleisch von Lebewesen kommt und nicht an Bäumen wächst. Komischerweise wissen das alle (bis auf wenige Ausnahmen) in meiner großstädtischen Umgebung auch ziemlich genau.
          Woher nimmst du den Beweis dafür, dass es nicht auch auf einen „signifikaten Teil der Bevölkerung“ zuträfe?

          Willst du damit sagen, man bräuchte nur hingehen, ein bisschen „Earthlings“ abspielen und schon würden die meisten „Leichenteilfresser“ plötzlich ganz anders denken?

          Ich halte mich da lieber an Erbse, die in ihrem Video meinte, dass ein Mensch nicht „nicht vegan werden KANN“, sondern es nur nicht „WILL“.
          Es handelt sich also eine bewusste Entscheidung, an der wohl eine andere Bezeichnung für Fleisch auch nichts ändert.
          Oder haben die meisten Leute aufgehört, weil plötzlich auf den Zigarettenpackungen der Gesundheitshinweis steht?

        • Da aber auch ein gesunder Löwe keine ethischen (= menschlichen) Pflichten wahrnehmen kann, hat er in meinen Augen kein RECHT, sondern sollte allenfalls TierSCHUTZ genießen. Genau wie unsere Kinder besonderen Schutz genießen und manche Pflichten altersbedingt noch nicht wahrnehmen können. Pflichten haben sie trotzdem auch in jungen Jahren.

          Das ist schlicht falsch. Kinder haben in unserer Gesellschaft weitgehende Grundrechte. Sie werden nicht nur passiv „geschützt“, sie haben nicht Rechte, die nicht verhandelbar sind. Nichtmenschliche Tiere haben keinerlei Rechte. Alle Zugeständnisse (so lächerlich sie bereits sind), können mit Begründung ausgehebelt werden. Tierrechtler fordern auch nichts anderes als Grundrechte für nichtmenschliche Tiere, nicht etwas (wie gerne unterstellt) die „Gleichstellung“.

          Also willst du sagen, dass Chimpansen keine Wahl haben? Warum vernaschen sie kleine, hilflose Äffchen? Aus Bosheit? Oder weil die auf ihrem omnivoren Speiseplan stehen?

          Es ging um Löwen, nicht um Schimpansen. Löwen haben keine Wahl, weil sie kein Rechtsverständnis haben („keine Wahl“ hieße genauer „sie können nicht wählen“).
          Ob einige wenige Menschenaffen, ein wie auch immer geartetes rudimentäres Moralverständnis haben und man damit Gründe finden könnte, sie vom Töten anderer abzuhalten, wenn man die Möglichkeit hat, ist sicher überlegenswert. Aber für die Praxis kaum relevant, weil das auf 99% aller Tiere nicht zutrifft.

          Mir persönlich genügt die Bezeichnung Fleisch, da ich als aufgeklärter Mensch weiß, dass Fleisch von Lebewesen kommt und nicht an Bäumen wächst.

          Sicher „weiß“ das jeder (wobei es auch eine McDonalds-Werbung gab, wo die Burger auf der Wiese wuchsen). Es wird trotzdem versucht, das zu verdrängen und zu ignorieren, die „Gesichtswurst“ ist nur ein Beispiel. Bei der Bezeichnung Leichenteile geht es nicht um Korrektheit, sondern Konfrontation mit den Fakten.

          Willst du damit sagen, man bräuchte nur hingehen, ein bisschen “Earthlings” abspielen und schon würden die meisten “Leichenteilfresser” plötzlich ganz anders denken?

          „Nur“ sicher nicht, aber es ist eine Möglichkeit für den ersten Schritt und bei vielen hat es offensichtlich auch geholfen. Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass man alle überzeugen kann. Viele werden auch trotz der Konfrontation mit den Fakten weitermachen wie bisher.

          Es handelt sich also eine bewusste Entscheidung, an der wohl eine andere Bezeichnung für Fleisch auch nichts ändert.

          Genau darum geht es: es wieder ins Bewusstsein zu holen, dass Fleisch von Tieren stammt, wie u.a. durch diese Bezeichnung. Vielen Menschen „vergeht das Appetit“, wenn sie Videos aus Schlachthöfen sehen (selbst normale, keine krassen). Wie soll das zustande kommen, obwohl doch jeder genau weiß, was in Schlachthöfen passiert?

          Oder haben die meisten Leute aufgehört, weil plötzlich auf den Zigarettenpackungen der Gesundheitshinweis steht?

          Nein, nicht alle, aber viele. Übrigens war am erfolgreichsten die (ich glaube kanadische) Kampagne, die keine Texte, sondern schockierende Fotos gezeigt hat. Dass man vom Rauchen krank wird, „weiß auch jeder“, aber erst die Konfrontation hat einige zum Umdenken bewegt.

    • Hallo,

      habe zufällig eure Seite gefunden, und find sie ganz schön gemacht:)

      Aber als ich anfing den text: über die autoren zu lesen(der ja mit zombikatze beginnt) ist mir eine, wirklich nur eine sache aufgefallen die mich etwas traurig gemacht hat, zombiekatze du schreibst bei dir lebt ein kaninchen und zwei katzen. Aber warum nur ein kaninchen, ich denke dir ist bereits bekannt das man kaninchen nie alleine halten sollte, darum spar ich es mir jetzt hier texte reinzukoppieren.
      Bitte klär mich auf wenn ich was falsch verstanden habe in deinem text, freu mich auf antwort hier.

      lg

      • Hallo Irina,

        als ich mein Kaninchen bekommen habe, war ich 13…damals war mir tatsächlich nicht klar, dass man Kaninchen nicht alleine halten soll und damals wusste ich auch nicht, warum man Tiere nicht in der Zoohandlung, sondern im Tierheim holen sollte…Rückblickend auf jeden Fall ein Fehler, den ich so heute natürlich nicht mehr machen würde, aber wie gesagt ich war eben erst 13 und kann es jetzt nicht mehr ändern. Mein Hasi ist (leider) ein kleiner Sonderling, er ist absolut lieb, wenn er draußen rumläuft, aber was sein Revier, also den Käfig angeht ist er total aggressiv, jeder der da reinfasst wird erst mal angeknurrt und früher wurde man auch ordentlich gebissen, heute ist er ja schon 10 Jahre alt, also ein Hasi Opa und sehr ruhig geworden. Ich hatte, als ich 14 oder so war mal versucht, ihn mit 2 Kaninchen und einem Meerschweinchen einer damaligen Freundin zu integrieren, aber leider hat das nicht wirklich geklappt, mein Hasi war einfach nicht sozialisierbar…
        Ich würde mir heute eh kein Kaninchen mehr holen, da ich kein Tier haben möchte, was ich zwischendurch in einen Käfig sperren muss – aber mein Hasi ist jetzt nunmal da und in seinem hohen Alter möchte ich ihm auch keinen Umzug und ne Integration zu anderen Kaninchen mehr zumuten.

    • Ich war gerade eben sehr verwundert und hab mich auch erschrocken weil ich dachte, dass erbse nicht mehr mit im Team ist. Zum Glück hab ich dann nochmal genau hingeschaut :D

  2. wir sind beide sicher alles andere als militante veganer! wenn erbse mit einem allesfresser zusammen ist (liebe grüße an dich, henrik^^) dann zeigt das doch eindeutig, dass sie tolerant ist und andere ansichten respektiert. das wort leiche war bestimmt nicht so gemeint, wie du es aufgefasst hast, vielleicht magst du ja trotzdem weiterlesen und hast spaß an unserem blog? ;)
    lg zombiekatze

  3. Danke für den Einblick in eure „Werdegänge“. Ganz schön schwerer Stoff vor allem bei Erbse. : (
    Mein vegan-Weg begann viel später und „indirekter“, aber ich glaube teilweise kann ich auch das emotionale trotzdem nur zu gut verstehen.

  4. Eure Seiten und yt-Channels sind m.E. das Beste, was man zu Veganismus im Netz auf Deutsch finden kann. Ihr seid im Ausdrücken eurer Meinungen nicht verharmlosend-übertrieben-diplomatisch, aber auch nicht militant (letzteres Auftreten hat mich meinen Veganismus btw schon häufiger infrage stellen lassen als der Anblick irgendwelcher tierbasierter Delikatessen). Ihr sprecht mir aus der Seele.
    Die Rezepte genieße ich auch immer sehr. Schön, dass die Zutaten immer so gut zugänglich sind.

  5. Ich hatte, nachdem ich einige Zeit lang vegetarisch gelebt hatte, auch kurzzeitig überlegt, ob ich nicht vielleicht ganz auf tierische Produkte verzichten könnte.
    Aber dann bin ich wie Zombiekatze erneut auf die „Vegane Gemeinschaft“ gestoßen, wobei es mir allerdings hochkam. Nicht etwa von den Beschreibungen ermordeter Tiere, die mir relativ egal sind, solange die Tiere dann auch bitte gegessen werden, sondern von den Menschen, die sich in Propagandabegriffe hineinknien und gegenseitig auf sich herumhacken, wer denn nun veganer sei als der andere. Ich verstehe mich, wenn überhaupt, als Menschenrechtlerin. Und was diese verwöhnten Leute (aus unseren wohlhabenden Ländern, wo es alles gibt, sogar importierten Tofu) den Leuten aus armen Ländern vom Teller abschwatzen ist echt…

    Ich hoffe, ihr fangt nicht an, eure fleischfressenden Haustiere mit Fleischersatzprodukten zu füttern.

    Und Tofu/Sojaprodukte solltet ihr auch nicht zu oft konsumieren. Ist nämlich nicht so gesund, wie immer behauptet wird.

    Ansonsten bin ich gespannt, wie es mit eurem Blog weitergeht. Ich hoffe, ihr bleibt moderat, damit auch Normalos wie ich Gefallen am Blog finden können. Leider ist es nämlich so, dass viele Veganer in ihren Blogs ständig beleidigend werden gegen „Leichenfresser“, so dass man schon keine Lust mehr hat, überhaupt weiterzulesen.

    • Hallo Nina,

      es tut mir Leid, dass du durch das Verhalten einiger Veganer solche Vorurteile hast. Bisher ging es hier doch sehr friedlich zu und ich wüsste nicht, weshalb weder Zombiekatze noch ich beleidigend, gar militant, werden sollten. Unsere Gesellschaft besteht immerhin zum allergrößten Teil aus Nicht-Veganern. Es wäre in meinen Augen Selbstzerstörung sich von allen abzuwenden und nur noch mit anderen Veganern zu verkehren bzw. nur noch sie zu akzeptieren.

      Schwierig ist es eine Balance zu finden, zwischen „zur eigenen Meinung stehen/sie vertreten“ und „andere in ihrer Welt beschneiden“. Veganer haben nun mal eine andere Weltanschauung. Deshalb denke ich, dass die gegenseitige Akzeptanz nicht einseitig sein sollte. Auch Veganer möchten gerne von der Rest-Gesellschaft akzeptiert und respektiert sein. Denn letztlich sind wir es über die es so zahlreiche Vorurteile gibt und nicht die „Allesfutterer“. Siehst du ja selbst an deinem Beitrag. :)

      Ziel unseres Blogs ist nun immerhin, dass wir diese Vorurteile sprengen und Nicht-Veganern wie auch Veganern ein paar nette Rezepte bescheren wollen. Etwas ganz unverbindliches und durch eine der schönsten Sachen der Welt: Essen! :D

      Ich hinterlasse dir einen lieben Gruß und würde mich freuen, wenn du weiterhin Freude am Blog findest,

      Erbse

      P.S: Zu Soja/Tofuprodukten gibt es viele unterschiedliche Berichte und Studien. Es ist wichtig die Quelle genau zu recherchieren, oftmals verbirgt sich hinter einer Tofu-NegativPropaganda nämlich ein Fleischkonzern. – Ich persönlich stehe allerdings sowieso eher auf Seitan und Reismilch. ;)

      • Hallo Erbse,

        versteh mich nicht falsch, ich schätze die vegane Lebensweise an sich sehr. Sie hat viele positive Eigenschaften und so gut wie keine negativen.
        Es gibt durchaus Veganer, die „einfach so“ keine tierischen Produkte benutzen, ohne dass gleich ein ganzes Weltkonzept dahinter steckt. So wollte ich eigentlich sein.

        Ich halte es auch für wichtig, dass man einander versteht, dass man als „Allesesser“ unverbindlich bestaunen kann, was es in der veganen Welt für Genüsse gibt, ohne gleich zum Tierrechtler werden zu müssen.

        Tofu mag ich übrigens in manchen Gerichten ganz gern, weswegen ist es mir letztlich egal ist, wieviel oder wie wenig gesund das Zeug ist. Heutzutage ist eh so gut wie alles direkt oder indirekt mit Soja durchzogen. Auch Fleisch.

        Oh ja… Die Reismilch aus dem Aldi. So lecker… (Leider bin ich allergisch darauf.)

  6. Der Text hat mir gerade mal wieder die Kraft gegeben, weiter zu machen.. Manchmal greife ich immer noch zum Fleisch, manchmal esse ich noch Omelett, aber ich versuchs..
    Hab dich mal bei mir verlinkt! Mag den Text & deinen Blog! (:
    Liebe, liebe Grüße!

  7. Huhu, ich bin grad von BJs ueber Google zu Erbses Dekoblog und diesem hier gestolpert. Irgendwie kam mir da doch jemand bekannt vor.. :) Bin sehr begeistert, wird aaaalles gebookmarkert, abonniert und hinter die Ohren geschrieben.
    Vielleicht liest man sich ja drueben; wir haben neuerdings auch einen Veganerthread im Ernaehrungsforum!

    LG kontext

  8. du siehst aber nicht aus wie eine veganerin… ich dachte die sind eher schlank. kochst du viel mit fett?

    • Hallo Biene,

      ersteinmal müsstest du klarstellen wen du mit „du“ meinst. Auf diesem Blog tippen nämlich drei Autorinnen. Ansonsten empfinde ich deinen Beitrag als ziemlich unfreundlich.
      Das Klischee des bleichen, kranken und dürren Veganers entspricht einfach nicht der Wahrheit. Wie man auf unserem Blog lesen kann, müssen vegan lebende Menschen auf nichts verzichten. Wir essen auch gerne mal einen Muffin, ein Stück Torte oder Pommes. Genauso gibt es unter Veganern Sportmuffel, Spitzensportler und einiges dazwischen.

      Gruß
      Erbse

    • nö ich koche ziemlich fettarm und gesund, falls du es genau wissen willst ;)
      was verstehst du unter eher schlank? kleidergröße S bzw 36? :D dann bin ich sicher nicht „eher schlank“ wie du es nennst, aber in der heutigen welt gilt man ja auch mit größe 40/42 schon als fettleibig, auch wenn man dabei 1,81 groß ist, so wie ich ;) ich wüsste auch gerne, wie du das durch ein foto, auf dem man nur mein gesicht sieht, beurteilen willst? mein gesicht ist schon immer ziemlich rundlich gewesen, egal ob ich total schlank war oder ein paar kilos zuviel drauf hatte, das kommt schließlich eher durch die gesichtsknochen als durch speck. außerdem habe ich auch abgenommen, seitdem ich vegan lebe, foto ist über 1 1/2 jahre alt, da war ich gerade mal 2 monate veganerin und die blässe könnte vielleicht daher kommen, dass es ein schwarz weiß foto ist ;)

      • huhu. ja also ich habe mir auch kochvideos von dir angesehen und da ist mir das aufgefallen. und 40/42 ist nicht gerade schlank, da muss ich dir recht geben. wieviel hast du denn abgenommen und wie schnell ging das seit du vegan lebst?
        kauft ihr eure kleidung eig auch in bestimmten läden oder achtet ihr einfach darauf, dass keine wolle drin ist?
        falls ihr das noch nicht kennt: http://www.vegan-wonderland.de/catalog/index.php. hier kaufe ich sehr gerne und lecker ein ;)

        • ich finde es etwas bedenklich, schon bei größe 40 zu sagen, dass das nicht mehr schlank ist. schau dir mal bitte z.B. diesen blog an http://curvesarethenewblack.blogspot.com/ ich finde dieses model wunderschön und keinesfalls dick, aber die (wie ich finde äußerst kranke) modewelt, stuft sie und andere models wie crystal renn z.B. als übergewichtig ein. ich kann verstehen, dass manche dieses denken übernehmen, weil es ihnen von den medien so vorgegeben wird, aber ich finde es sehr sehr schlimm, wenn normalgewichtige, durchschnittliche frauen als dick gelten. größe 36 ist sicherlich nicht der durchschnitt einer normalen frau, größe 40 schon viel eher. ich finde größe 40 für mich auch völlig ok und 42 auch. ich bin außerdem eben sehr groß und würde schon alleine von der schulterbreite her in die meisten sachen in größe 36/38 nicht reinpassen, auch wenn ich dünn genug dafür wäre. es kommt noch dazu, das meine oberweite recht groß ist und ich, wenn ich nur nach diesem maß gehen würde oft 2 größen mehr brauche als wenn ich nach den maßen der hüfte und taille schaue. so einfach kann man meiner meinung nach nicht über schlank oder nicht schlank urteilen, vorallem hat ja auch jeder mensch sein eigenes idealgewicht, manche leute müssen kaum was tun um größe 36 zu haben, ich müsste dafür ständig diät halten und das will ich sicherlich nicht tun. und beurteilen, ob das gesund ist, kann man erst recht nicht. klar, wenn man total fettleibig ist, dann kann sich das sicher negativ auf die gesundheit auswirken, aber wenn man nur ein paar kg zu viel hat und ansonsten aber überwiegend sehr gesund isst und auch regelmäßig sport macht (so wie ich) dann kann man auch sehr gesund sein.

          in der ersten zeit in der ich vegan gelebt habe, habe ich nicht so viel abgenommen, aber seit anfang des jahres etwa 10 kg. das hatte aber nicht wirklich was damit zu tun, dass ich vegan gegessen habe, sondern weil ich mir auch mühe gegeben habe und noch mehr sport gemacht habe. veganer kuchen haut schließlich genauso rein wie unveganer.

          ich achte schon darauf, dass meine kleidung keine wolle enthält. was kleidungsgeschäfte angeht, bin ich aber bisher nicht so vorbildlich, ich kaufe meistens bei h&m ein, manchmal auch bei gina tricot und primark. ich kaufe aber auch sehr gerne second hand.

        • Ich finde, du hast vollkommen recht und es gibt nicht ein Idealgewicht für alle. Ich finde dich süß, so wie du bist. Ich selbst trage 32/34, bin aber mit 1,65 m auch nicht besonders groß; und vor allem bin ich nicht der Ansicht, daß jeder in diese Größe passen müßte – die allermeisten wären damit einfach nur knochig. Ähnlich unsinnig wäre es zu sagen, nur lange Haare oder nur enge Jeans sind schön, ist doch alles Typsache! Hauptsache gesund.

  9. huhu. ich meine zombiekatze. außerdem bist du schon ziemlich blass! ;) desweiteren musst du mir auch nicht erklären, dass veganer auf nichts verzichten müssen – ich bin selbst einer. is schon lustig wie sich die meisten veganer sofort angegriffen fühlen! :) ich würde nur gerne mal wissen wie das kommt, denn seit ich vegan lebe bin ich recht schlank gebaut und topfit… man sollte ja nicht nur vegan leben wegen der überzeugung sondern auch für den eigenen körper und das sieht hier bei zombiekatze irgendwie nicht wirklich so aus. ist nur meine meinung und keineswegs unfreundlich gemeint, wie du es nennst! ;)
    lg, biene

    • Hallo Biene,

      tut mir leid, falls du dich nun wegen mir irgendwie auf den Schlips getreten fühlst. Es ist nur so, dass es manchmal übers Internet schwer zu erkennen ist, wie etwas gemeint war. Ohne Anrede und Gruß und ohne einer Nennung wer überhaupt gemeint war, empfand ich deinen Beitrag als unfreundlich. Dass du es nun so nicht gemeint hast, weiss ich ja jetzt. :) Man muss sich übers Internet manchmal so viel gefallen lassen, da fällt es hin und wieder schwer zu differnzieren oder immer angemessen zu reagieren.
      Ich fühle mich daher auch nicht sofort angegriffen, auch nicht wenn es ums Thema Veganismus geht. Ganz im Gegenteil. In der Regel bin ich von der ruhigen Sorte.
      Blass war ich im Übrigen schon immer. Das ist einfach meine natürliche Hautfarbe, meine Haare sind gefärbt, daher kommt mein Teint noch etwas extremer rüber. – Für Zombiekatze möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht sprechen. Aber ich kann dir aus meiner Sicht sagen, dass allein die vegane Ernährung ja noch kein Schlankheitswunder garantiert. Das kann ja sehr viele unterschiedliche Gründe haben. Veranlagung, zu wenig Bewegung, Süßigkeiten,… Genauso unterschiedlich ist die Motivation weshalb Menschen vegan leben. Für manche spielt da die Gesundheit eine nicht zentrale Rolle.

      LG

  10. Hi rote Ratte,

    danke für das Maulwurfkuchen-Rezept!
    Werde es gleich ausprobieren.
    Aufschlagbare Sojosahne mag ich nämlich auch nicht.

    Danke euch allen für eure Ideen!!!

    SUUUUUPER!

  11. Habe heute durch Zufall euren Blog entdeckt und finde ihn super!
    Eure Vorstellungen beeindrucken und berühren mich sehr,vor allem die von Rote Ratte.Ich kann garnicht sagen,wie sehr es mich bewegt,das Rote Ratte und ihr Mann soviel beruflichen Einblick hinter die Kulissen der Massentierhaltung haben und das als Tierfreunde auch für sich verarbeiten müssen….
    Ich bin eine Neu-Vegetarierin,die sich vorgenommen hat,zu Hause weitesgehend vegan zu leben und nur außer Haus vegetarisch.Bin nicht mehr so jung wie ihr und schäme mich,das ich erst so spät damit anfange,aber irgendwie hab ich mein ganzes bisheriges Leben zwar schon ab und zu mal an die schlimme Tierhaltung und Schlachtung gedacht (bin auch damit aufgewachsen,das zu Hause Kaninchen,Tauben,Hühner und Gänse geschlachtet werden),aber ich hielt es irgendwie nicht für möglich,vegetarisch zu leben und der Gedanke an vegan, war der absolute Wahnsinn!
    Erst als ich mir mal die Videos im Internet angesehen habe,ist es mir bewußt geworden,das ich so nicht mehr weiter essen kann.
    Ich habe das Internet durchforstet nach Infos und Rezepten,hab alles mögliche gegoogelt und mich belesen und mir von Online-Versand-Shops meine „Versuchs-Lebensmittel“ bestellt.
    Mittlerweile hab ich mir zig Rezepte ausgedruckt,durch euren super Blog werden es nun noch mehr und ich bin seit fast 5 Monaten in einer täglichen Testphase,was ich denn alles täglich koche oder backe…eine große Herausforferung für mich…
    Meine größten Probleme dabei sind: Ich habe nie gerne und gut gekocht und gebacken,bin sehr gerne essen gegangen mit meinem Mann und wenn zu Hause gekocht,sehr schnelle Gerichte mit Fixbeutel usw.
    Das nächste große Problem für mich,mein Mann will weiterhin sein Fleisch haben und steht einigen meiner Koch-und Backversuche sehr kritisch gegenüber….Leider passiert es ja auch ab und zu mal,das es absolut nicht schmeckt oder ich was falsch gemacht habe…
    Aber ich gebe nicht auf,versuche es immer wieder.
    Vielen vielen Dank für eure ganze Mühe!!! Ihr helft Leuten wie mir wirklich riesig!!!
    LG Lillymausi

  12. hi,

    ja das kenn ich als ich mein erstes ninchen bekommen hatte, wusste ich auch nicht bescheid und habe so ziemlich alles falsch gemacht was nur ging.
    Du sagst aber das du mit 14 einen vergeselschaftungsversuch gemacht hast, kann es vielleicht sein, das du es damals nicht besser wusstest und es etwas falsch angestellt hast?
    Habe auch schon mehrere vergesellschaftungen hinter mir, und kann aus erfahrung sagen das es nicht immer glatt läuft bzw. man auch mal recht viel geduld aufbringen muss.
    Ich finds trotzdem sehr schade das dein hasi jetzt allein sein muss, vielleicht war er ja gerade deshalb so agressiv weil ihm ein partnertier gefehlt hat.
    Ich kann auch sehr gut verstehen das du keine kaninchen mehr halten möchtest, da es ja doch recht schwer ist Ihnen die Haltung zu ermöglichen die sie eingentlich bräuchten.
    Aber es gibt echt gute kaninchenforen wo auch ältere kaninchen einen platz suchen, du kannst dich ja mal umschauen und eventuell deinem süßen doch noch einen lieben ruhigen partner für seinen lebensabend dazuholen.
    Dann wäre gleich zweien „geholfen“.
    Ich meine im besten fall lebt dein kleiner ja doch noch einige Jahre(was auch zu wünschen ist)
    Überlege es dir halt einfach mal, ich kann nur sagen das man nicht wirklich merkt ob man jetzt ein oder zwei tiere hat, also was den aufwand angeht.

    lg

  13. hallo an alle…
    ich hab jetzt nicht alle kommentare gelesen…ich werde mich an dieser diskussion nicht beteiligen…..i want PEACE!!!!!!!!!ich bin schon 58 jahre alt…..und habe vor 4 wochen begonnen vegan zu sein…..es fällt mir sehr sehr sehr leicht…..einzig dem käse trauere ich etwas nach…..bin mir aber sicher, das wird auch noch vergehen….
    ich bin vegan aus gesundheitlichen gründen……that s it
    klar…diese massentierhaltung in ein verbrechen an der tierwelt…..und tierische produkte können einfach nicht gesund sein…..
    leider kommt meine einsicht sehr spät
    ICH FINDE EURE SEITE und euren BLOG…alle REZEPTE ..WOW , WOW, WOW!!!!!!!!!!!
    macht weiter so
    tschüssi….lynn aus kassel

  14. Bin sehr beeindruckt von euren weitgehend „unmissionarischen“ Vorstellungen! Lese mich gerade ein bisschen ein, und das erste, über das ich im Internet gestolpert bin, war dieses „Vegatarier sind Mörder“-Zeug. In sofern ganz großes Kompliment, mich motiviert so etwas viel mehr, mich einem veganen Leben zu nähern!

  15. Haha, das Kommentar über mir hätte auch ich schreiben können, sogar die Autorin trägt meinen Namen ;)
    Mein Freund und ich sind nach der Näherung zu vegetarischer Lebensweise nun auch soweit, einen „veganen“ Monat einzulegen, mal schauen, ob es dabei bleibt.
    Ich muss erstmal danke sagen, ihr seid ein sehr sympathisches Pack und inspiriert mich sehr!

  16. Vielen Dank für eure wunderbare Seite und die viele tollen Ideen. Ich erprobe grade eine vegane Woche. Nein – Umstellung kommt für mich nicht in Frage, aber meinen Horizont möchte ich erweitern und meinen Speiseplan bereichern.
    Erhobene Zeigefinger und missionierende Angriffe mag ich nicht, deshalb bin ich im Austausch mit der veganen Front sehr unsicher.
    Ich stimme zu, das Wort Leiche für tierisches Fleisch ist keine sachliche Beschreibung, sondern negativ konnotiert und damit wertend.
    Die Konnotation entsteht aus dem Zusammenhang in dem das Wort üblicherweise gebraucht wird.
    Aber ich finde auch, es steht jedem frei zu werten!
    Allerdings bezweifele ich, ob das – wenn ihr denn andere Menschen auf euren Weg bringen wollt – der richtige Weg ist.
    Veränderung erfordert Motivation, um zu motivieren muss man begeistern. Genauso wie ihr das mit eurer Kochleidenschaft macht.
    Wenn es am Ende des Tages schmeckt, gesund ist und die Mahlzeit nicht als vegan, sondern einfach als Mahlzeit wahrgenommen wird, dann riecht das nach Zielerreichung, oder?
    Die Welt braucht mehr Menschen wie euch (und auch solche die mal temporär nein zum Tier auf dem Tisch sagen).

  17. Hej (:

    ich habe gerade angefangen, mich vegan zu ernähren und bin bei meinen diesbezüglichen Recherechen über Euren tollen Blog gestolpert. Werde auf jeden Fall einige Eurer Rezepte ausprobieren und gern wieder vorbeischauen.

    Liebe Grüße

  18. Hallo miteinander!

    Ich muss doch jetzt mal loswerden, wie toll ich diese Seite finde, vor allem natürlich die leckeren Rezepte. Ich versuche erst seit einigen Wochen, mich vegan zu ernähren und fand es bisher nicht allzu schwierig, da ich viele Bioläden und auch einen veganen Laden in Reichweite habe. Allerdings habe ich nicht wirklich „veganes Gedankengut“. Ich finde durchaus, dass Tiere auch zum Essen da sind. Aber die Massentierhaltung finde ich einfach nur widerlich. Wenn ich ein Tier oder dessen Produkte esse, dann soll es wenigstens vorher ein gut erträgliches Leben gehabt haben. Da ich aber sowieso noch nie eine begeisterte Fleischesserin war, fällt mir der Verzicht darauf nicht sonderlich schwer. Wenn ich aus essen gehe oder eingeladen bin, mache ich mir und anderen das Leben aber nicht schwerer als nötig, sondern esse, was auf den Teller kommt. Aber zu Hause klappt die vegane Ernährung schon wunderbar, denn auch mein Mann war noch nie ein begeisterter Fleischesser. In einem veganen Restaurant waren wir auch schon und ich fand es super-lecker (witzig die Veggie-Ente!).

    Ich freue mich auf jeden Fall auf meine weiteren veganen Erfahrungen. Allerdings weiß ich eines: Bei Schuhen hört der Veganismus bei mir auf, ich habe schon Schwierigkeiten, überhaupt etwas Passendes zu finden. Und die einzigen Wanderstiefel, die ich tragen kann, sind aus Leder. Auf Daunenjacken werde ich allerdings in Zukunft verzichten, da gibt es tolle Kunstfaseralternativen, die zudem noch viel praktischer sind.

    Falls ich mal ein tolles Kochrezept habe, das ich unbedingt mitteilen möchte: Wo kann ich das hier loswerden?

    Liebe Grüße,
    Saylana

    • Hey, ist zwar etwas spät, aber vielleicht kann ich da für’s Verständnis helfen.
      Ich gehe einfach mal davon aus, daß es sich hier um Katzen aus dem Tierschutz handelt oder andere Feld-Wald- und Wiesen-Katzen, die nunmal einfach da sind und nicht für einen Markt produziert und extra nachgefragt wurden.
      Man kann sich nun a) um diese Katzen kümmern oder sie b) sich selbst überlassen oder sie c) einschläfern.
      b) ist ganz schlecht, nicht schön für die Katzen (die verwilderten Exemplare, die im Tierschutz landen, sind oft in ganz schlimmem Zustand) und so werden es nur noch mehr (außer man kastriert sie und überläßt sie dann sich selbst)
      c) hätte zwar den Effekt, daß weniger ‚Nutzvieh‘ nachgefragt werden muß, dennoch müßte man dafür ein Tier, das nuneinmal schon geboren ist, töten
      Diese Katzen sind nicht der ‚Feind‘, weil sie Fleisch essen, sie sind nun einmal so geschaffen. Und sie sind nuneinmal da, was viel mit dem verantwortungslosen Umgang des Menschen mit Tieren zusammenhängt. Da denkt sich eben der eine oder andere Tierfreund, daß er nun für die Verantwortungslosigkeit seiner Mitmenschen grade steht und sich um ein solches Individuum dessen Bedürfnissen entsprechend kümmert.

      Etwas ganz ganz anderes ist es, Katzen bewußt zu ‚produzieren‘ und zu verkaufen bzw. zu kaufen. Damit ‚produziert‘ man Nachfrage nach noch mehr Fleisch aus dem egoistischen Bedürfnis heraus, einen tierischen Hauskameraden zu haben. Ich persönlich bin, gerade angesichts des Überangebots an ‚gemeinen Hauskatzen‘, für ein Zuchtverbot für Katzen (und auch Hunde). Solange es dieses Überangebot gibt, sehe ich daher die Haltung dieser Katzen als unkritisch – aber das ist meine Meinung. Was wäre für dich die Lösung der Wahl? Vielleicht gibt es ja noch ein d) oder e), an das ich nicht gedacht habe.

  19. ich finde die seite toll, aber ich würde gerne wissen wie diejenigen von euch, die katzen (oder andere fleischfressende tiere) halten, dies mit ihrem gewissen vereinbaren können!?? sorry, aber für mich passt das nicht ins bild und sollte auch nicht so sein.

  20. Hallo zusammmen,
    toller Blog :-)
    Besonders interessant finde ich die Geschichte von Rote Ratte. Wie du bin ich (hoffentlich ab Ende März) Tierärztin und ebenso bin ich wie du durch die zahlreichen Eindrücke dieses Studium immmer mehr auf den veganen Weg gekommen.
    Ab April habe ich einen Job in einer Gemischtpraxis in der tiefsten Eifel. Mir wird jetzt schon übel bei dem Gedanken, dass ich gerade im Milchviehbereich evtl (tierärztliche) Dinge tun muss, die sich mit meiner veganen Einstellung so gar nicht vertragen.
    Jetzt habe ich das Problem, relativ großen finanziellen Druck zu haben: Im Laufe der Zeit haben sich doch einige (kranke)Tiere aus dem Tierschutz angesammelt für die ich die Verantwortung trage. Ich muss also Geld verdienen, den Kleintierbereich kann ich damit getrost streichen, Schlachthof kann ich mir gar nicht vorstellen, Amt noch weniger, Büro auch nicht….ich möchte praktizieren, damit meinen privaten Kranken-Zoo angemessen versorgen können und meinem Anspruch an ökologisch korrektem Lebensstil gerecht werden…und bin nach reichlicher Überlegung zu dem Schluss gekommen, dass das alles nur in der Gemischttierpraxis mit unvermeidlichem Nutztieranteil möglich ist.
    Aber mein schlechtes Bauchgefühl dazu hält sich tapfer. Ein bisschen hege ich die Hoffnung, irgendwann als Tierärztin auch einen positiven Einfluss auf die Bauern ausüben zu können – wer, aus den Verbrauchern, hat da eine machtvollere Position als ein Tierarzt?
    Als ich deine Vorstellung gelesen habe, wurde ich sofort neugierig wie du dieses Dilemma für dich gelöst hast oder es nach deiner Mutterzeit lösen möchtest? Gerade unter Tierärzten/-innen fühle ich mich mit meiner veganen Lebensweise ohnehin oft einsam.
    Liebe Grüße,
    Assjalein

    • Hallo! Auch ich als (Noch?)Allesesserin finde euren Blog und die nette Art, wie ihr mit dem Thema umgeht, toll! Bei mir ist es ebenfalls so, dass meine erste Begegnung mit dem Thema Veganismus diese „Vegetarier sind Mörder“-Seite vor ein paar Jahren war. Mein Gedanke war dann nur „Lol, was für Bekloppte. Ich ess dann mal ein Steak.“ Ich war immer jemand, der der Meinung war, ein Essen ohne Fleisch oder gar ohne tierische Produkte könne gar nicht schmecken. Angefangen, umzudenken, habe ich nicht durch aggressive Missionierungsversuche, sondern dadurch, dass man mich in superleckere vegetarische/vegane Restaurants mitgeschleift hat. Mittlerweile esse ich nur noch alle 1-2 Wochen Fleisch, und keines mehr aus Massentierhaltung (anders als früher, wo ich mir wahllos täglich welches reingestopft habe) und bin am Überlegen, ob ich nicht ganz verzichten soll. Ob ich jetzt vegan werde, weiß ich noch nicht, das werden wir sehen, aber ich hab einige eurer Rezepte nachgekocht und sie waren einfach HAMMER lecker. Vor ein paar Jahren hätte ich mir das gar nicht vorstellen können!

  21. ich bin seit vielen Jahren vegan, aber sage trotzdem nicht Leiche zu Fleisch…
    was willst du damit bewirken? cool sein, abschrecken, aufwirbeln?
    ich finds einfach doof.

    • Hallo Shou,

      ich kann ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen, weshalb sich hier so häufig an dem Wort Leiche hochgezogen wird. Habe den Text vor langer Zeit geschrieben und empfand diese Bezeichnung da als passend. Ganz einfach, so ganz ohne den Hintergedanken dadurch cool zu wirken, abzuschrecken oder aufzuwirbeln.
      Trotzdem danke für deine Meinung diesbezüglich.

      Gruß
      Erbse

  22. Ich schließe mich an, auch ich finde das Wort Leiche unangebracht, wenn man nicht als militanter Veganer dastehen will.

    Ich lese in den Kommentare, dass versucht wurde das Argument, das Wort Leiche sei manipulativ, dadurch zu entkräften, dass gesagt wurde, die Fleischdustrie sei doch genau so manipulativ, indem sie geschlachtete Tiere zur Unkenntlichkeit zerhacke, damit niemand merkt, was er da eigentlich zu sich nimmt. Ich will diese Praxis nicht bewerten oder kommentieren. Was mich jedoch wichtig erscheint: Nur weil die Fleischindustrie so verfährt, muss ich mich doch nicht auf die gleiche Stufe begeben.

    Aufrütteln durch Worte, warum nicht – ich bleibe dennoch dabei: nach meiner Überzeugung „manipuliert“ man Fleischesser durch ein leckeres veganes Essen immer noch am besten. Wörter wie „Leiche“ u.ä. erzeugen schlechtes Gewissen, Abwehrhaltung etc. Und auch wenn dieses schlechte Gewissen jedem Fleischesser zu gönnen ist, ist mir persönlich das Tierwohl und der Tierschutz immer noch das höchste und wichtigste Gut. Und ich glaube, Tieren ist eher geholfen, wenn Fleischesser auf die sanfte Tour überzeugt werden und nicht durch militant-veganes Vokabular oder Verhalten.

  23. Liebe Veganer!

    Seit fast zwei Monaten sind wir nun auch endlich Veganer. Ich habe vorher immer gesagt: Veganer finde ich toll, aber das wäre nun wirklich zuviel von mir verlangt, wenn ich auch noch auf Milchprodukte verzichten soll, wo ich doch aufgrund meines Diabetes und Übergewichts schon so viel beachten muss. Wir sind absolute Genussesser und haben so viele vegetarische Lieblingsspeisen, in denen Eier, Käse und andere Milchprodukte enthalten sind.

    Dann wollte mein Mann, angeregt von Attila Hildmann in einer Talkshow, unbedingt von heute auf morgen von mir vegan bekocht werden. Das hat mich ganz schön genervt, schließlich braucht man eine gewisse Zeit, um sich mit der Umstellung zu befassen.

    Ich kam dann an eine Broschüre von ProVegan, die hat mich dermaßen erschüttert (v.a. der Bericht der Tierärztin über ihr Praktikum in einem Schlachthof), dass ich erstmal ein paar Nächte nicht schlafen konnte und immer die Schweine und Rinder vor Augen hatte, die teilweise auf sadistische Weise auf dem Weg zur Schlachtung zusätzlich gefoltert, verletzt, gequält und sonstwas werden, von Menschen, die abgestumpft oder sadistisch sind. Hölle, Hölle, Hölle!!! Der Entschluss fiel schon während des Lesens: Ich möchte kein Auftraggeber dieser Qualen mehr sein.

    Und heute stoße ich auf diese Seite, über ein Maufwurfkuchenrezept bei der Googlesuche, und werde mir hier die ganzen schönen Rezepte nach und nach durchlesen. Vielen Dank an Rote Ratte für ihren Bericht.

    Gruß
    Andrea

  24. Moin!

    „Babylove – Pflegemilch – Mandelöl 250g“ steht in der DM-Vegan-Liste.
    Es enthaelt allerdings „Cera Alba“ und das ist Bienenwachs.

    Beste Gruesze & Weiter so!

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